Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 51)
- Language
- German
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43 rach aus Worms, des_R. Isack Brilin, Rabbiners in Mannheim, der sein Grossvater war, und des R. Jakob Emden in Altona. Sein Vater Josef wird auf dem Grabstein als במהור״ר יוזסא TDnn יוסף מקהל הענא bezeichnet. Als Rabbinatsbeisitzer und Prediger 1724 in Hamburg aufgenommen1 2), stellte er viele Schüler aus und war auch an dem bekannten Amulettenstreit beteiligt, wobei er anfänglich auf der Seite seines Verwandten R. Jakob Emden stand, später jedoch sich rückhaltlos den Anhängern des R. Jonatan* Eibeschütz anschloss. Zwölf wertvolle hebr. Werke bezeugen seine Gelehrsamkeit und Belesenheit auf halacKiscliem und agadischem Gebiete, wie auch aus den hierzu erteilten Approbationen auf die Anerkennung zu sehliessen ist, deren er sich bei zeitgenössischen hervorragenden Rabbinen erfreuen durfte. Er starb in Hamburg am 18. Ijar (17. Mai) 1767 *) und wurde in Ottensen begraben. Seine erste Frau war die Tochter des grossen Gelehrten R. Simson Bloch Chasid 3) Ein Sohn von ihm wird im Eibescbütz- Emden Streit genannt. Eine Tochter Brendel starb 1799 in Altona4). Seeb Wolf b. Benjamin. Er war ums Jahr 1700 Rabbinatsbeisitzer in Hanau und ist nur durch eine Danksagung bekannt, die ihm Josef Trillinger aus Leipnik, Herausgeber des von seinem Vater Elieser Trillinger, genannt Leser Nin, verfassten משנת ר אליעזר (Frankfurt a. 0. 1707) für die Unterstützung bei Herausgabe dieses Buches ansspricht. Er bezeichnet dort Benjamin als seinen Onkel. Juda Hehler. Juda Mehler Reutlingen, um 1609 in Fulda geboren, verbrachte sieben Jahre (1637—16*4) als Lehrer in Hanau, bis er als Rabbiner nach Bingen berufen wurde, wo er nach Ibjährigem י) Vgl. Duckesz ה כסי, אח" ן P* 45, dem ich vorliegende Lebensskizze entnommen habe. 2) Grabschrift bei Duckesz 1. ־c. Der 18. Ijar fiel damals auf Sonntag, was nicht mit der Grabschrift übe rein stimmt. 8) Vgl. Duckesz 1. c. p. 24. 4) Grunvvald, Hamburgs deutsche Juden, p. 255 No. 1525. ״- *