Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
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- Hanau 1× ep/1047937
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22 literarische Tätigkeit and die von ihm erteilten Approbationen berichtet Lewin 1. c. Vgl. auch Deutzer Memorbuch (קונטרס המקונן ed. Jellinek) p. 60. Iin Hanauer Memorbuch wird sein Name nicht genannt. Im dortigen Protokollbuch wird a. 1770 auf eine frühere von ihm getroffene religiöse Entscheidung Bezug genommen. Hier ist noch ß. Simson Levi zu erwähnen, der aus Amsterdam stammte. Sein Name findet sich nicht im Memorbuch von Hanau und ist nur durch eine einzige Stelle nachweisbar. Und doch muss~es kein Geringer gewesen sein, der nm diese Zeit in Hanau lebte, wenn ihm R. Jonatan Eibeschütz einen Hesped widmet1) und hierbei die Worte gebraucht הרב המובהק מופלג בתור׳ ובחסידות הרב מק״ק הענא ד שמשון לוי שנקרא בפי כל ד שמשון מורינו הכרתיו זה שנה שעברה ומצאתי מלא וגדוש בחכמה ומדע ותבונה ובקי בחדרי תורה ויראתו קודמת לחכמתו . . . Es ist zu bedauern, dass wir von einem Manne, dem Eibeschütz so hohe Eigenschaften nachrühmt, kaum mehr als den Namen wissen. Da die in genanntem Hesped verzeichneten Männer in den Jahren 1761 und 1762 aus dem Leben geschieden sind, so ist das Ableben des R. Simson Levi auch in diese Zeit zu setzen. Der im Protokollbuch p. 94 genannte Witwer R. Jakob, der a. 1783 die Auflage erhielt, au den Lasten der isr. Gemeinde mitzutragen, nachdem er von der staatlichen Obrigkeit den Schutz bekommen hatte, wirdunter dem Namen התורני ר׳ יעקב בן אדונינו ורבינו הגאון הגדול מהור״ר שמשון זצ״ל מאמשטרדם. aufgeführt und ist jedenfalls ein Sohn des ß. Simson Levi. Ausführliche Nachrichten stehen uns bezüglich des nächst-, folgenden Rabbiners zu Gebote. Jakob Benjamin, Sohn des gelehrten Jehuda Löb aus Krotoschin, bekleidete die Rabbinerstelle in Obornik mit dem dazu gehörigeu Bezirk und wurde von da nach Hanau berufen, wo er in einem Zeitraum von 32 Jahren eine segensreiche Tätigkeit entfaltete. Im Jahre 1774 klagte R. Benjamin, laut Protokollbuch, dass ei* mit seiner bisherigen Besoldung von 100 fl nebst der Zulage von 50 fl nicht auskomraen könne. Nach längeren Verhandlungen, wobei auch die Regierung eingreifea musste, erging der Beschluss, dass für die Zukunft ein Gesamtgehalt von 200 fl jährlich bewilligt werden soll. Nach vorausgegangenen schweren körperlichen Leiden starb er hier am 1l יערות דבש n, 66־