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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 13

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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5 Elia Loanz war in erster Ehe mit Bliimliu, Tochter des Refoel, verheiratet; sie starb 1630. Seine zweite Frau Edel1), Tochter des Salomo ha-Koheu, starb 1635. Ans dieser Ehe gingen vier Kinder hervor und zwar 1. Menachem in Worms, st. nach 1624, 2. David in Worms, st. nach 1656, ■3. Joseph!;Joselin), Vorbeter in Mainz, st. 1670 2), 4, Hindien, Gattin des Uri Feibeseb, starb am 28. Tebet (26. Januar) 1675 in Worms׳־); deren vier Söhne Elias, Möge, Mendel und Raphael 3). Die ganze Nachkommenschaft ist aus der Stammtafel (Beil. 1) zu ersehen, durch die auch sonstige Nachrichten über die Familie Joselins von Rosheim und des Elia Loans ergänzt und berichtigt werden 4). Bei Beginn des 17. Jahrhunderts zogen nach Hanau jene Juden aus Frankfurt, die aus Kurzsichtigkeit des Rates im Ghetto das Bürgerrecht nicht erlangen konnten. Oberhalb Frankfurt am Main gelegen könnten sie leichter als von irgendwoher nach der Mainmetropole gelangen. Im Jahre 1609 wandten sich portugiesische in Venedig wohnende Juden, die vom Frankfurter Rat abschlägig beschieden waren, an den Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau mit der Bitte um Mitteilung über die in seinem Lande herrschenden Verhältnisse5). Gerne hätte der Graf die reichen Juden in Hanau ז) Kaufmann 1. c. p. 32 n. 1 und nach ihm Epstein 1. e. p. 1<׳ haben den Namen Jitle; meine Angabe stützt sich auf den Eintrag im Mainzer Memorbuch, wo sie als הרבנית מרת עךול unmittelbar hinter dem Eintrag für Elia Loanz verzeichnet ist mit dem Bemerken, dass ihr Sohn, der hier genannte Vorbeter Joseph Joselin, für sie spendete. 2) In dem Eintrag des Mainzer Memorbuehs, den Epstein l. e. richtig abgeschrieben hat, stiujmt der Wochentag nicht, da der 17. Tisehri 431 anf Mittwoch fiel. 3) Unrichtige Angabe hei Stern in Geiger Ztsch. f. G. d. J. in D. Hl, 08. 4) Literatür. Levvson, Epitaphien, p. 50; Magazin IV, 52; Epstein, Die Familie Luria, p. 47 ff.: Kaufmann, J. Ch. Bacharaeh, p. 32ff.; Kaufmann, Gädenkbueh p. 296. 5) Zimmermann p. 506. Der ganze Vorgang ist in einem Akteniasxikel .geschildert, das sich im Staatsarchiv Marburg befindet. Durch t'renndücAs Entgegenkommen der dortigen Archivdirektion wurde mir Gelegenheit gegeben, in diese Akten Einsicht zu nehmen. .

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