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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 276

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 276)
Language
German
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225 der Ritualpraxis 1 * *). Er zeichnete sich durch frommen Lebenswandel aus, befleissigte sich stets eifrigsten Thorastadiums und war ״ein Zweig vom Baume der Erkenntnis“ *). Am 12. August 1340 ▼erpflichtete er sich durch seine Unterschrift, den Brauch seiner Ahnen in betreff der Abgabe des Zehnten auch für sich aufrecht zu erhalten5), und vor seinem Tode bestimmte ihn der Vater zum Mit- Verwalter des von ihm neuerrichteten Legates für Gelehrte seiner Familie4). Gemäss dem Vertrage der Gemeinde Toledo, mit Jehuda b. Ascher vom Jahre 1341 bekam sein ältester Sohn von Oktober 1346 bis November 1348, weil er sich ausschliesslich dem Thora- Studium widmete, 800 Maravedi (680 Mark) •). Schon wenige Wochen nach dem Tode seiner Eltern, am 31. Juli 1349, erlag Salomo b. Jehuda der verheerenden Seuche und wurde auf dem Friedhofe von Toledo begraben6). Jechiel b. Jehuda, der Bruder des Salomo, Unterzeichnete gleichfalls die Urkunde über die Abgabe des Zehnten 7) und erhielt dasselbe Ehrenamt in der Familie wie sein älterer Bruder8). Der dritte Sohn Jehudaa, Chajim9), von dem der Vater gehofft, dass er einst die Stütze der ganzen Familie sein würde10), starb bei Lebzeiten des greisen Vaters am 6. Juni 1349u) an der Pest. Ausserdem hatte Jehuda 1J Jehuda RGA. a. a. O. אבני זכרון(י Nr. 42 p. 44. a) Jehudas Testament S. 376 Zeile 4. 4) Daselbst S. 377 Zeile 16. ף Daselbst S. 372 Zeile 33—34. •) Seine Grabschrift in אבני זכרון Nr. 42. Vgl. Zuns, ZG. 414,422, 428. T) Jehudas Testament S. 376 Zeile 4. *) Daselbst S. 377 Zeile 16. 9) Zunz, ZG. 422. 10) Jehudas Testament S. 343 Zeile 18. Dass es sich dort um Chajim handelt, vermutet schon Schechter daselbst Anm. 4, weil Jehuda au dieser Stelle zweimal das Wort חי braucht (Zeile 17 und 19), sicherlich doch in Anspielung auf den Namen .חיים ״) Luzzatto,אבני זכרון Nr. 4. Die Altersangabe in Chajims Grabschrift ist unbedingt falsch, weil sonst Jehuda bei Chajims Geburt schon 66 Jahre alt gewesen wäre. Chajim wird wohl nach 1314, dem Todesjahre des Chajim b. Jechiel (Jahrbnch XII, 242), nach dem er benannt worden ist, geboren sein. Der Sohn, den Jehuda in seinem Testamente S. 343 beklagt, muss jedenfalls schon erwachsen gewesen sein! Jahrb. J. L, Gk XID. 1§

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