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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 268

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 268)
Language
German
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Er wurde von R. Ascher, obgleich noch der ältere Salomo da war, in Gemeinschaft mit seinem Bruder Jakob zum Verwalter der zu diesem Zwecke zu errichtenden Familienkasse ernannt1). Jehuda wusste in der literarischen Tätigkeit seines Vaters gut Bescheid2) und richtete an diesen eine lange, interessante Anfrage3). Im Oktober 1321 wurde er von der Gemeinde Toledo dem Vater als Vertreter bei der Versehung der Amtsgeschäfte beigeordnet4). In den Mussestunden liess er sich vom Vater und von dessen Tante5), die mit nach Toledo gekommen war, D שהוא ובניו יעשו. In Toledo hatte Ascher anscheinend keinen Erfolg bei der Neueinführung dieses Brauches, oder wagte er es gar nicht erst, den Versuch zu machen! *) Daselbst: והגבאים .שביררנו הם שני אחים שהם ר׳ יעקב ור׳ .יהודה יצ״ו ף siehe jehudas rga. Nr. 15: במקום שאני מוצא ד^רי פסקים והתשובות [של הרא״ש] סותרין זה את זה אני הולך אחר הפסקים שהם היו אחרונים. Vgl. dazu Jahrbuch XII, 301 Anm. 6. s) Elieser Aschkenasi לטעם זקנים Frankfurt a. M. 1854, p. 64b—66a. Dies ist unseres Wissens die einzige Anfrage Jehudas an seinen Vater. 4) Nach der Hypothese von I. Loeb in REJ. XIII, 138—9. Vgl. Jahr buch XII, 265 Anm. 2. — Die Annahme einer sechsjährigen stellvertretenden Wirksamkeit Jehudas bei Lebzeiten des Vaters ist die einzige Möglichkeit der Lösung der sonst unverständlichen und widerspruchsvollen Angaben Jehudas in seinem Testamente S. 272—273. Weshalb gerade Jehuda zu diesem Amte ausersehen ward, und nicht sein älterer Bruder Jakob, ist uns nicht bekannt. Die Begründung, die Weiss דור דור ודורשיו V4, 119—20 gibt, ist unzulänglich, da Jakob ja auch ohne Gehalt hätte amtieren können. 5) In der Wiedergabe von Jehuda b. Aschers Testament in Chajim Vitals מגלת סתרים bei Asulai 1 שם הגדולים »• v* Flieser b. Nathan (eö. Benjacob p. 26 a): ולפי שיצאתי קטן מאשכנז לא השגתי לשמוע מעשיהם רק מעט מזער אשר שמעתי מא״א ז" ל ומאחות זקנתי ז״ל אשר ספרו לי •. Dagegen ist die Lesart in Schechters Edition unrichtig, wenn es doit S. 374 heisst לרמאחותי ומזקנתי ץ״ל weä Jehuda doch selbst darauf erzählt, dass sewie Grossmutter, die Frau des Jechiel b. üri, schon 1264 als Märtyrerin fiel, sodass Jehuda sie gar nicht gekannt hat, und weil er die Schwester nicht vor der Grossmutter nennen würde. Danach muss auch die zweite Stelle in 1885 בית תלמוד s. 874 Zeile 18 zu אחות זקנתי מ“כ ergänzt werden. An Jehudas Grossmutter mütterlicherseits, Hanna, ist hier nicht zu denken, da dieselbe seit 1255 in Köln wohnte (Jahrbuch XII, 244) und nicht in dem Amtssitze Jechiels, den wir zwar nicht kennen, der aber auf keinen Fall Köln war, weil Jechiels Kinder erst nach dem Tode ihrer Mutter (1264) nach Köln zogen. — Die Randglosse in Simeon Dur ans RGA. II Nr. 276, wo es heisst:

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