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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 262

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 262)
Language
German
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211 in Deutschland von dem erwähnten Chronisten und von Israel Bruna1), niemals aber in Spanien beigelegt wurde*). (X). 3הלכות ארץ ישראל) von Jakob b. Ascher, die M. Grossberg nach einer Münchener Handschrift4) London 1899 herausgab, stammen nicht vom Baal ha-Turim5). ף rga. Nr. 241:...בתב בפי' התורה לר‘ יעקב בר אשר ז״ל שנקרא נזיר ון״ל. Di© Stelle findet sich fn der Tat in Jakob b. Ascher» Pentateuchkommentar (ed. Hannover 1838 p. 41c), den Israel Bruna besass und mit Glossen versah (vgl. oben S. 206). 2) Schon Berliner vermutet in Magazin 1881, 110—111, dass dieser Beiname auf einer Verwechslung mit dem älteren Jakob Nasir beruht. Der letztere ist nämlich Verfasser eines Bibelkommentars (cod. de Rossi Nr. 181; cod. München Nr. 393, 4; Hirschfeld, Descriptivc Catal. p. 85 cod. 261 und p. 105 cod. 354, 2). Auch ist er berühmt als Kabbalist, wie aus dem bandschriftlichen מאירת עינים des Isak aus Acco hervorgeht (siehe Asulai, שם 10 א 1 הגדולים Nr. 1; jeiimek, גנזי חכמת הקבלה L 5; Orient 1845, 17 und Literaturblatt des Orient 1845, 227; Zunz, Gottesdienstliche Vorträge, 2. Auf!., S. 417; ZG. S. 74; Ritus S. 23, 197; Gesammelte Schriften ID, 148). Die mystische Zahlensymbolik Jakob b. Aschers — so unendlich verschieden sie auch von der südfranzösischen Kabbala Jakob Nasirs war —, die Autorschaft eines Bibelkommentars und die Übereinstimmung der Namen mögen in Deutschland zu der Personenverwechslung Anlass gegeben haben. Zu beachten ist ganz besonders, dass Jakob Nasir Bruder des Ascher [b. Mesebullam] war, der oft genug mit Ascher b. Jechiel verwechselt wurde. Über Jakob Nasir siehe noch MS. 1874, 170; Magazin XIII, 187; Machsor Vitry p. 368. ף Der volle Titel lautet: ספר הלכות ארץ ישראל חברו רבינו יעקב ן״ל ן, אשרי הנקרא ,«בעל הטורים" Anmerkungen von Grossberg und E. S. Rabbinowicz, Suwalki. 4) Cod. hebr. 146, einer Handschrift von טור יו״ך (nicht י <או"ךן*™ der Herausgeber schreibt) beigefügt. ö) Gegen seine Autorschaft sprechen folgende Grunde: a) Halachisch ist einzuwenden, dass sieh die Angaben der הלבות א״י ™it denen der Turim nicht decken. S. 15 Nr. 12 ist ein offenkundiger Widerspruch zu Tur חו״ם (siehe das. Anm. 44); S. 7 Nr. 3, 4 und S. 12 Nr. 2 eine auffallende Veränderung gegenüber טור (siehe Anm. 14 und 32). Hervorzuheben ist noch, dass in den הלכות א״ו auch nicht ein einziges Mal auf Ascher b. Jechiel verwiesen wird, obwohl Gelegenheit dazu gegeben ist (vgl. z. B. S. 12 Nr. 3 Anm. 35). b) Literarisch ist zu bemerken, dass sowohl der Anfang S. 4—5 als auch S. 11 die Angabe des Schemittajahres (1204) aus dem התרומה *D des Baruch aus Mainz stammt. Letzteres ist umso schwerwiegender9 als

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