Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 216)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3486266-3486291--5400-3491771- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
168 Von Jakob b. Aschers Kollegen und Schülern kennen wir: Ascher b. Salomo b. Ascher* 1), Jakobs Neffe und Schüler, kennt und benutzt bereits die Werke seines Onkels2 *). Chasdai b. Jehuda b. Chasdai Crescas in Barcelona5), dessen Vater Verfasser einer*שיטה zu גיטין (?) ist4) und sich des Rufes eines grossen Gelehrten erfreute5), sendet Jakob b. Ascher sein richterliches Urteil zur Begutachtung ein6), welches er auf Grund einer Anfrage des Gerichtshofes von Perpignan im Jahre 1337, an dessen Spitze Jakob b. Salomo ibn Eleasar, genannt Jakob "de Nimes, und Jehosef b. Josua ha-Cohen, genannt 7ב( ארסיר), stehen, gefällt hat. Im Jahre 1323 widmete ihm Kalony mos b Kalonymos sein Werk 8אבן בחן). Chasdai war Lehrer von Isak sei niemals nach Spanien ausgewandert, sondern in Deutsehland gebliehen, ist nach all dem Vorangehenden nicht mehr aufrecht zn erhalten. Siehe Lnzzatto אבני זכרון P• 12 Anm. 2; Cassel in Jehuda b. Aschers RGA. f. 60b unten; Rapoport in Kerem Chemed VII, 246; Weiss, מר מר ומרשיו V, 4. Aufl. S. 115 u. a. — Das Märchen von Jakobs Auswanderung nach Palästina und seinem auf Chios erfolgten Tode, wo jemand sein Grab gesehen haben will (Asulai 1 שם הגמלים P• 86 a; bei Heilprin, סדר הדורות ad. 5100, lautet die Ortsangabe 'עיר שאייה רחוק מאיזמיר יום א)» kann nur auf einer Personen- Verwechslung beruhen. Siehe Jost, Geschichte des Judentums ID, 64 Anm. 3; Aron Fuld bei Asulai שם הגמלים e<b Benjacob p. 166. 1) Siehe oben S. 150. 2) Siehe seine Anfragen an Jehuda b. Ascher in dessen RGA. Nr. 1, 4, 27, 34. 8) Zunz vermutet in Geigers Wissenschaftlicher Zeitschrift IV, 201 [= Zunz, Gesammelte Schriften III, 188], dass der Name Crescas ursprünglich nur Chasdai’s Vater, Jehuda angehörte. Zum Unterschied von dem jüngeren, ungleich bedeutenderen Philosophen Chasdai Crescas nennt ihn Salomo Daran RGA. Nr. 615: חןקן. 4) Jehuda b. Ascher RGA. f. 22a Zeile 3. ף r. Nissim Gerundi zu נדרים f• 2a; Weiss,מר מר ומרשיו V, 133 Anm. 6 und S. 138. 6) Jehuda RGA. Nr. 73 f. 18 a—22 a. Derselbe Fall wird behandelt bei Isak b. Immanuel de Latas RGA. p. 127 ff. In Ca3sels Index zu Jehuda b. Aschers RGA. f. 60 b s. v. Jebuda ist die Angabe fehlerhaft. Siehe Magazin III, 144. 7) Gross, Gallia Judaica p. 469; Magazin a. a. 0. 8) Chasdai ist der achte Gelehrte, dem das Werk zugeeignet wird (am Ende des Buches). Siehe Zunz in A. Geigers Zeitschrift IV, 201 [~= Zunz, Gesammelte Schriften in, 187! gegen Michael אור החיים Nr. 927*