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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 172

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 172)
Language
German
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121 .Bei genauerem Studium der Verhältnisse erfährt man, dass infolge des beinahe l1/* Jahrhunderte hier existierenden höheren Babbinatsgerichts *) und Waad hagalil (bis 1733) eine stattliche Anzahl von Babbinen wirkte; zweitens hatte Jakob Babad (im 17. Jhdt.) durch die Gründung seines Beth-hamidrasch ein Zentrum talmudischer Gelehrsamkeit geschaffen; nach Brody kamen auch viele Babbiner nach Aufgabe des Amtes in ihrer Gemeinde, um hier ihr Lebensende im eifrigen Talmudstudium, das ja den einzigen Lebensinhalt und die Lebensfreude der alten polnischen Judenheit bildete, zu verbringen, so der Witkower Babbiner (No. 32), Eleasar der Lithauer (No. 64), der Hruzewer Babbiner (No. 69) u. v. a. Der Pinkas enthält kein genaues Verzeichnis; viele, deren Grabsteine ich kopiert habe, kommen darin nicht vor. In der Abschrift habe ich die Orthographie beibehalten. Der Pinax ist ein Folioband und zählt gegen 250 Seiten, von denen 150 beschrieben sind. תנינו* 1. ד אייר מת הראש מוהדר זיסקינד פאווליצר 2. י״ב מבת מתה הרבנית אשת הרב ליב אריה ת״ס: 3. י״ב אייר מת הראש והמנהיג המדינה מוחדר זיסקינד לעחווציר ושוכב אצל2) . . . תס״א! 4. אדר שני ניקדש ונדן במיתת תליה ושמו מאיר 5. מתה האשה מרים אשת איצק היים מיאזלאוויץ ומנוחתה אצל אשת ד משה לעקחמאכר 3) 6. מת בפסח יוסך דר ו ק ער ושובב אצל יואל תס״בז 7. ה" אייר מת הדיין המצוין מ, אליעזר 1) Genauer darüber (nach Archivstudien) in unserer späteren Monographie. 2) Fehlt in der Handschrift. 3) Da es damals keine Familiennamen gab, wurde in den meistenFälien der Beruf des Betreffenden oder der Ort, aus dem er stammte, z. B. aus Pawlow — Pawlicer, genannt; später sind diese Bezeichnungen als Familiennamen aufgenommen worden.

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