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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 168

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 168)
Language
German
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IRI
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111 14. s. M. Man hat festgestellt, dass zwischen den für Sedaca gelobten Spenden und den dafür eingehenden Beträgen oft ein grosser Unterschied besteht. Dies rührt daher, dass manche Personen höhere Beträge geloben, als sie zu zahlen Willens oder imstande sind» womit sie gegen das Gesetz yerstossen, welches bestimmt, dass ei» jeder das innehalten soll, was er freiwillig versprochen hat. Ausserdem erwächst der Gemeinde aus solchen wertlosen Miseberachs eine unnütze Belästigung. Fortan soll ein jeder, ohne Ansehen der Person, verpflichtet sein, seine Offertas sofort zu bezahlen; denn es sei doch schliesslich besser, keine Spenden zu geloben, als solche verkünden zu lassen, ohne sie nachher zu leisten. 24. Ab. H. H. Moseh Israel bittet für Moseh Sacutto um Unterstützung, sowie um Aufhebung des Herem. Letztere wird abgelehnt, erstere soll nur unter der Bedingung gewährt werden, dass er sofort abreist, um nicht wiederzukehren. Debora Habilha erhält, wegen Abwesenheit ihrer Brüder, 4 M. 8 S. bis Rosana. Der Vorstand hält es für angebracht, dem .... ein Geschenk, bestehend in bis zu 24 Pfund Zucker, zu übersenden, wegen der vielen Gefälligkeiten, die er uns bei allen Gelegenheiten erweist. 8. Ilul. Ishac Jesurun und Ishac Mendes beantragen, mit Rücksicht auf das viele von Altona und Vansbek eingeführte Fleisch, eine Ermässigung der an Häim Saruco zu zahlenden Gebühr. Diese wird daher von 20 auf 10 Rt. herabgesetzt, welche sie im Laufe dieser Woche zu zahlen haben. Der Herr H. H. wird angewiesen, sie von neuem in Eid zu nehmen. Daniel Atias klagt gegen Jacob da Silva, der den demselben verkauften Tabak nicht bezahlen wolle. Auf die Aussage des Abräo Fero wird S. zur Zahlung verurteilt. 22. s. M. Jacob, Sohn des seligen H. H. Ishac Jesurun, ist wieder hierher zurückgekehrt, trotzdem er schon wiederholt fortgeschickt worden; in diesem Jahre noch mit der Hülfe von Privatpersonen. Er soll

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