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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 161

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 161)
Language
German
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110 17. 8. M. David Machoro klagt gegen Salamäo Israel, weil dieser sich Eingriffe in seine Rechte erlaube, sich in seine Geschäfte mische and über ihn und seine Geschwister üble Nachrede führe. Hiergegen verteidigt sich Israel mit guten Gründen. — Israel erklärt vor Moseh Machoro namens seiner Frau Serafina Moralle, dass er sich verpflichte, entweder den Vorstand oder die Hahamim als Schiedsrichter za wählen, falls das Endurteil ungünstig ausfällt. Einem Abgesandten (seliach) der Gefangenen in Constantina lässt man 5 Rt. überweisen. Das Übrige soll in Venedig zur Aus- Zahlung gelangen, um von dort aus an die Kasse jener Gefangenen übersandt zu werden. Möge Gott noch in unseren Tagen unsere Erlösung herbeiführen! 21. Ijar. Der Parnas der Hebrä, Samuel Abas, erstattet Abrechnung über sein Semester. Es stellt sich heraus, dass noch einige Mitglieder M. 36.— 6 S. an Bestattungskosten schulden. Der Hutmacher Wouters klagt gegen Josef Fidanq, wird aber äh die ordentlichen Gerichte verwiesen. Auf Verwendung des Dr. Jshac Pereira erhalten Jacob de Tovar und Jacob de la Faia je M. 3.— Unterstützung. Durch wohlmeinende Personen sind wir davon verständigt worden, dass Moseh Zacutto aus Amsterdam sich hier niederlassen will. Da der Aufenthalt jenes Menschen für die hiesige Einwobnerschaft von Nachteil wäre, soll sein Herkommen verhindert werden. Durch seine Frau, welche schon hier ist, lässt man ihm sagen, er dürfe nicht herkommen, da man ihn sonst mit dem Bann belegen würde. Wie verlautet, befindet er sich bereits in Glückstadt. Man lässt daher durch Jacob Benveniste auch die dortigen Vorsteher vor genanntem S. warnen, weil er angeblich beabsichtigt, dort das Bürgerrecht zu erwerben. Der Frau des S. gewährt man 4 Rt. Jeosua Abensur aus Kopenhagen überbringt die Bestätigung der Privilegien bezüglich unseres Betahajim, Wie er sagt, hat es

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