Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 159)
- Language
- German
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168 letzterer dem S. gestattet, noch ein halbes Jahr, bis Michaelis, in seinem Hanse zir wohnen. An Unterstützung erhalten Binjamin de Rimini 1/2 Rt• und Daniel Surumba M. 6.—. 24. s. M. Man bespricht die Angelegenheit unserer Bauten. Da wir die stillschweigende Erlaubnis des Hohen Senats Laben, scheint es angebracht, dass die Herren Ishac und Aräo Senior und Selomo Cariei mit dem Zimmermann Rücksprache nehmen, um immerhin unsere Vorsetzen1) (o nosso vorset) herstellen zu lassen. Die Übersendung von Geldmitteln für Jerusalem ist in den letzten Jahren unterblieben. Es soll zunächst festgestellt werden, wieviel zu diesem Zwecke zur Verfügung steht. Aid Verwendung des Dr. Ishac Pereira werden dem erkrankten Samuel Guedelia, Schwiegersohn des Haim Saruco, zwei Mal je 4 ßt. bewilligt; dagegen kann ihm für Apotheke nichts gewährt werden, weil er Fremder ist. Ishac Aboaf Pais verlangt wiederum in unberechtigter Weise, Ishac Senior Teixeira solle in der Sache de Rocha Schiedsmänner wählen. 1. Ijar. Bei Durchsicht des Kontos Jerusalem wird festgestellt, dass im Jahre 5426, unter der Verwaltung des Gabai David Senior, M. 1000.— dorthin gesandt worden, dass aber eine weitere Sendung seither nicht erfolgt ist. Der derzeitige Ertrag beläuft sich auf M. 1044— Hierin sind einbegriffen der halbe Schekel, Gelöbnisse, Purim־Sammlungen sowie das, was fromme Private in unserer Gemeinde in der edlen Absicht gespendet haben, den Bedürftigen unter unseren dortigen Brüdern zu helfen und die mit den Sendboten (selogim) verknüpften Mühen und Schwierigkeiten zu vermelden. Es wird beschlossen, dieses Mal M. 750.— zu senden, und Ishac Senior mit der Übermittlung durch Manoel Valen^a beauftragt, der ihm den Empfang zn bestätigen hat. Was die Verl) Siehe oben S. 93 Anm.