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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 157

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 157)
Language
German
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IRI
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106 Befehl nicht nachkommen, 8011 gegen sie nnd die Unterzeichneten Vereinbarungen vorgegangen werden, welche der Vorstand aus vorstehenden Granden als entstellt wiedergegeben und dem Wesen nach geändert betrachte. 23• 8• M. David Senior klagt gegen Jacob da Fonseca wegen eines Jawels im Werte von 100 Rt., welches dieser vor etwa 2 Jahren für ihn gekaaft habe, ihm aber beständig vorenthalte. F. erklärt, das Jawel befinde sich zur Zeit in Händen des Vogts, verpflichtet sich aber, es nach Pessach herauszugeben oder den Wert zu ersetzen. Simon Jesuran prozessiert gegen die Erben des David de Lima, von denen er Wechsel in Händen hat. Man habe Berufung nach Copenaghin eingelegt und wolle die Sache jetzt vor das Reichsgericht in Speier bringen, dies sei jedoch mit vielen Kosten verknüpft, und er beantrage daher die Wahl von Schiedsmännern. Der Vorstand lehnt indes seine Mitwirkung ab und verweist J. an den Herrn H. H., damit dieser der Frau Raquel de Lima die Sache vorstellt. (Übersetzung.) Mit grosser Betrübnis bespricht man das Dekret von Wien and Österreich, darch welches unseren Brüdern befohlen wird, das Gebiet innerhalb drei Monaten zu verlassen. Es erfolgt eine Beratung mit dem Herrn H. H. wegen Anordnung eines allgemeinen Fastens auf nächsten Freitag, den Rüsttag zu Roshodes. Gott gebe, dass günstigere Nachrichten eintrefien! Es ist dies auch nicht von Vorteil für unsere speziellen Interessen, die ja heute noch recht wenig geschützt sind. Möge Gott uns in unseren Nöten beistehen! 25 -""ן. s. M. Mit anhaltendem Bedauern hören wir von den Vorstehern der Tudescos über die Unruhen und die Ausweisung unserer obenerwähnten Bruder in Wien und Österreich.ן Sie haben von diesen allgemeine Zuschriften (Zirkulare) erhalten, in denen die Bitte ausgesprochen wird, zu veranlassen, dass Personen, welche bei den Fürsten und Grossen in Gunst stehen, sich für sie in’s Mittel legen. f Man hat daher eine Unterredung mit Herrn Ishac Senior, der es übernimmt, sich schriftlich an verschiedene Personen in Rom wie

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