Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 150)
- Language
- German
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99 der Portugiesischen Gemeinde niemand beauftragt worden; es sei aber wohl möglich, dass einer der Allesten der Tudescos dagewesen ist. Diese gehören zwar unserem Volke an und baben dieselbe Religion wie wir, nicht aber dieselbe Verwaltung. 12. Sebat. Von Chasan Josef de Fa1*0 in Amsterdam ist dem Jacob Fidanque ein Schreiben zugegangen, in welchem jener mitteilt, dass er von Ishac 0 calvo (dem Kahlen) erfahren habe, dieser gedenke, sobald das Wasser eisfrei ist, nach Hamburg zu reisen. Der Genannte habe sich zwei Pistolen gekauft und gehe jedenfalls mit bösen Absichten um. Man ersucht daher den Vorstand in Amsterdam, jenen Menschen von seinem Vorhaben abzubringen, damit unsere Ruhe nicht gestört werde. An Stelle des erkrankten Jeosua Machoro soll einstweilen Abraham Sarano mit der Misva betraut werden, die Sedacä-Bücbsen herumzureichen, um sie, nach stattgehabter Sammlung, dem Gabai abzuliefem. Moseh Jesurun bittet um Gehaltszulage, da der Schulbesuch sehr zugenommen habe und ihm keine Gehülfen zur Seite stehen. Die Zulage wird abgelehnt, doch will man, mit Rücksicht auf die grössere Anzahl der Schüler, ihm zu helfen suchen. Das Fräulein Tochter des seligen Abraham de Queiros hat die Verwegenheit gehabt, auf einigen Rezepten die Unterschrift des Dr. Jeosua da Fonseca nachzuahmen, um den Vorsteher der Hebra zu hintergehen. Wenngleich nun eine derartige Handlung»- weise eigentlich eine schärfere Strafe verdient, wird dennoch, mit Rücksicht auf das Geschlecht und die Bedürftigkeit der Genannten, nur verfügt, dass ihr und ihren Angehörigen in diesem Jahre keine Unterstützung von der Hebra gewährt werden soll, wovon der Gabai zu benachrichtigen ist. 26. s. M. Von der Tebä ist zu verkünden, dass bis Ende Februar em jeder seine Gemeindeabgabe bezahlt haben müsse,