Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 112)
- Language
- German
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m Rücksichten, M. 75.— für den genannten Zweck za bewilligen, wofern diese Heirat zustandekommt 1). — Jos6 Fidanqae lässt nm die Erlaubnis bitten, wieder in die Synagoge zu kommen, deren Betreten ihm untersagt worden war1), weil er sich dem Samäs gegenüber einer Ehrverletzung des Vor- Standes schuldig gemacht hatte. Er 8011 zunächst 3 Taler Strafe zahlen und darf dann die Synagoge wieder betreten. 30. s. M. Es erfolgt eine weitere Verhandlung in der am 26. Ylul ▼. J. erörterten Angelegenheit Guedez und da Fonseca, in betreff des Verkaufs eines Hauses des letzteren zur Schuldentilgung1). 9. Kislef. Dem Machoro und seinem Bruder soll angekündigt werden, dass ihnen der Besuch der Synagoge untersagt wird, solange sie nicht eine gewisse Dienstmagd aus ihrem Hause fortgewiesen haben. Auch wird ihnen unter Androhung der Beracha verboten, sich mit Semuel Lopez einzulassen. 20. 8. M. Dem Ribi Palache werden auf dessen Gesuch M. 75.— als Beisteuer zur Verheiratung seiner Tochter bewiUigt. 2. Tebet. Der von Amsterdam gekommene Mordejai a Vendana (Abendana)4) soll M. 3.— an Beitrag zum Betahajim zahlen. 5. s. M. Jacob Mendez erhält eine Unterstützung von 4 M. 8 Sch. Jacob Cohen Lovato (Lobato) und sein Sohn Abraham beschweren sich über Natanel Abudiente, der sich weigere, eine Kompromissakte zu unterzeichnen, weil er angeblich keine Angelegenheit und auch keinerlei Rechnungsverhältnis mit L. habe. Es ergeht der ף Von diesem Falle einer Leviratsehe war bereits Jahrb. XI, S. 68 die Rede. ף Vgl. Jahrb. XI, S. 62. *) Vgl. das. S. 68 ff. *) Der Protokollführer, ein Spanier, hat vielfach die Konsonanten b und v miteinander verwechselt. Es ist dies ein auch bei den heutigen Spaniern oft vorkommender Sprachfehler.