Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XII. (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
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35 Exemplare des ״Zürcher Semak“, welche, wie schon Zanz *) vermutete, in den verschiedenen Bibliotheken von Oxford, Wien Paris, Parma, im Vatikan und sonst noch vorhanden sein müssen, sind, wie aus den Schilderungen der verschiedenen Bibliographen zu schliessen ist, nicht einheitlich. Auch lässt sich ohne genauere Untersuchung der verschiedenen Manuskripte schwer bestimmen, welches von ihnen zuerst redigiert wurde. Die einzige Semakhandschrift, welche wir mit Sicherheit als den ״Zürcher Semak** 4 bezeichnen können, ist das in der Bodleiana aufbewahrte Manuskript Opp. Nr. 728 q, im neueren Katalog unter Nr. 341, das Zunz2) schon als solchen erkannt hat. Dieses Manuskript schliesst mit den Worten: *)סליק הצירכו ד1זה. Im alten Katalog der Oppenheimschen Bibliothek[4) sind acht verschiedene Handschriften des Semak (q Nr. 722—729) angeführt. Das von Zunz besprochene Manuskript wird aber hier nur kurz charakterisiert: ״ ,סמ״ק עם פי״ ארוך ,קלףSemak mit langem Kommentar, Pergament“. — Ferner dürfen wohl als ״Zürcher Semak“ oder auch als Fragmente desselben angesehen werden die zum teil oben5) erwähnten Manuskripte der Bodleiana, bei Neubauer 6) Nr. 865, 878 und 879. Das Getformular des letzteren Manuskriptes trägt, wie erwähnt7), das Datum: Tebeth des[ Jahres 5151 (1391) und stimmt also mit dem von Dr. Littmann veröffentlichten Getformular der Wiener Handschrift überein9). Unter den bei de Rossi angeführten achtzehn Manuskripten des Semak werden wohl einige dem ״Zürcher“ angehören. Als solche könnte man vielleicht Cod. 87 aus dem Jahre 1342 (?) und Cod. 858 aus dem Jahre 1350 ansprechen. Zunza) jedoch vermutet unter dem bei De Rossi, Cod. 172 in Folio, aus dem Jahre 1881 angeführten Manuskripte eine der ältesten Redaktionen des ״Zürcher Semak“ 10). Wir wiederholen das bereits Gesagte, nämlich dass wir nur das eine mit Bestimmtheit wissen, dass mehrere Manskripte des ״Zürcher Semak“ vorhanden sind; solange aber es uns nicht 1) A. a. 0., S. 211. *) A. a. O. *) Vgl. Neubauer, a. a. 0., Nr. 880. 4) Vgl. יקהלת דוד Hamburg 1826, S. 304. *) Seite 23. •) A. a. 0. י) Vgl. oben Seite 23. *) Vgl. oben Seite 2. a) A a. 0., S. 220. l°) VgL oben Seite 21—22. S*