Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 202)
- Language
- German
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182 wird in verschiedenen Sammlungen im Namen alter Gemeinde* bücher erzählt״ (Belinson, שלמי אמוני ישראל, Odessa 1898, I 70). ״Alle Auflagen und Steuern und die Bedürfnisse jeder Gemeinde, alles Geld, das zum allgemeinen Besten diente, alles unterstand ihnen [den Rabbinern der Vierländer] .... Als die Herrschaft der Rabbiner der Vierländer mächtig wurde, sandten die Karäer ihre Grossen zur Synode der Rabbiner der Vier-Länder mit einem in klarem Ausdruck abgefassten Flugblatte, die bitten sollten, dass die karäischon Chachamim mit den Synodal-Rabbinern disputieren sollten. Falls sie besiegt werden sollten, wollten sie die mündliche Lehre annehmen und sich mit uns zu einem Volke in Liebe und Freundschaft vereinigen. Auf der Synode wurden vielfache Ansichten darüber laut, was man ihnen antworten sollte. Es erhob sich sodann der berühmte R. Samuel, Rabbiner in Krzemieniec, einer derjenigen, die zu den Häuptern der Synode gehörten, und schrieb ihnen eine Antwort, die aus folgenden fünf Worten bestand: ״ אלו הקראי״ם אינן מתאחין לעולםMit diesen Karäern darf man sich niemals vereinigen(152.״ ״Lissa war damals [1751] ... als Versammlungsort der periodisch wiederkehrenden Synode der Vier-Länder neben Jaroslaw sehr bedeutend“ (Cohn, Ehrenrettung des R. Jonathan Eibeschütz, in den Blättern aus d. Michael-David’schen Stiftung, Hannover 1870, S. 58). [R. Mordechai aus Brody, Beglaubigter der Vierländer] ״starb in Frankfurt an der Oder, denn er war dorthin zur Vierländersynode gekommen“ (Cohn-Zedek, דור ישרים S. 82 Anm. 2) 153). In das Gebiet grundloser Vermutung muss auch dasjenige verwiesen werden, was Grätz (Gesch. der Juden XI 116) über die Auflösung der Synode sagt: ״Wahrscheinlich haben Juden selbst dem König dazu gerathen, diese Verfassung aufzulösen, vielleicht Baruch Jawan, ein erbitterter Gegner der Sabbatianer und F1״ankisten, der noch unter Poniatowski Einfluss hatte“ u. s. w. Siehe aber das oben in der Urkunde Nr. VIII A, B (S. 149 ff.) mitgeteilte, besonders Anmerkung 46. *52) ספר ראביה S. 28a Anm. 2, wo auf ,משנה מ״ק פ hingewiesen wird; es ist Moed katan 26 a gemeint: .ואלו קרעין שאין מתאחין 53ז) Hier wird die Messe zu Prankf. a. d. O. zur Synode gestempelt.