Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 191)
- Language
- German
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171 XXII 139). Einen Brief an die Ältesten der 3 Gemeinden 1m) und den Herrn Oberrabbiner Eibsehütz von dem präsidirenden Ältisten in denen 4 Haubtstädten in Pohlen, Nahmens Abraham Toscko [Joske] d. d. Lissau [Lissa] d. 9. Teschre, das ist d. 28. 7 br [September] worinnen er berichtet, wie bey jüngster Kleine Versammlung 141) in Constenten eine besondere Vergnügen unter denen sämbtliche hohe Rechtsgelahrte Rabbiners erwecket worden über des Herrn Ober-Rabbiner Eibeschitz sein Schreiben und desto mehr über die angebogene Exemplaren seiner hohen Studien 142) welche Jedermann zu Copien verlangt und dergleichen mehr; es waren zwar einige Briefe eingelaufen, worinnen verlangt wird, sein Honeur zu Cediren [lediren], allein wer sollte sich wohl unterfangen gegen so ein frommen Mann der Gottes Wort und seine Tora so gründlich studieret, dass alle Menschen solche zu. besteuerung. Donative waren in Polen auch in nichtjüdisehen Kreiselt üblich, vgl. Zeitschr. d. hist. Ges. f. d. Pr. Posen V 134, 140, 407, diese Materialien II 22 (|ahrb. III, 98), Jahrb. X 306— 8 über Szpilkowe, Nadelgeld. In dieser Zeit sprach R. ßerechja Berach, der gefeierte Prediger und Schützling des Synodalpräsidenten und Arztes Abraham Isaak aus (aworow In Galizien (diese Materialien II 54 (fahrb. HI, 130) Anm., Freudenthal, Aus d. Heimat Mendelssohns, Berlin 1900, S. 296) herbsten Tadel aus gegen הרבנים וראשי מדינות שמקבלים מתנות . . . התרנגולים מפוטמים וי״ש טוב וגבינה וחמאה והינדיקז [indyk, Truthahn] (Wiener, Biblioth. Friedland. Nr. 3690). Einen ähnlichen Vorwurf erhob etwa 60 jahre später R. Jehuda Lob Margolies, damals Rabbiner in בוזנאב (Bodzanow s. ö von Plotzk) in seinem בית מדות (Meassef, Berlin 1790, Heft II S. 179): הורים ומורים המורים עצת קדוש ישראל . . . האוכלים ושותין ומסורבלין כדוב ואוכלים ברים מצאן שה פזורה ישראל ומוציאים נקי מנכסיהן . . . ומאחר שגם הוא נוהג במנהג הסגנים וחורי ארץ באכילה ושתיה וסיבה נאה ומלבושים באים . . . לקבל נדרים ונדבות . . . 139) Hamburger Staatsarchiv. Die Signierung der Urkunde, die ich Herrn Rabbiner Dr. Löwenthal-Hamburg verdanke, divergiert bei Grunwald* Mitteil, der Gesellsch. f. jüd. Volksk. XII 92 und Duckesz,חכמי אה״ו, Hamburg 1908, S. 59 des hebr. Teils. Grunwald a. a. O. S. 107 weist auf die Urkunde hin. Am Ende des Aktenstückes heisst es: ,Diese in hebräischer Sprache verfasste . . . Documenta ... ist man erbdthig auf allmächtiges Begehren in Originalen oder vidimirte Copien vorzuzeigen, dass sich alles und iedes in der Wahrheit so verhält. 140) Altona-Hamburg-Wandsbek. 141) Der Ausdruck ist anderw. nicht belegt. 142) Erklärung der angegriffenen Amulette, da R. )onatan damals von seinen Studien noch nichts veröffentlicht hatte.