Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 188)
- Language
- German
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168_ אחד עשרה אדומים למוהר׳ר אברהם בנין [בגין] כרגא דד,אי שתא תצ׳ב לם׳ק . . . לטוהר׳ר אברהם ארבע ושבעים זהו׳ על כרגא . . . נמצא מגיע לברגא (Biblioth. Friedland. Nr. 3887 A, Freudenthal, Aus der Heimat Mendelssohns S. 175 Anm., wo verwandschaftliche Beziehungen mitgeteilt werden). Die Buchstaben tn im obigen בריר״ז geben den Namen des Schwiegervaters des R. foske wieder da sein Vater |echiel hiess. Das ist im ehemaligen Polen keine Seltenheit. Es bedeutet R. Secharja. Vgl. über R. (oske noch meine Gesch. der Juden in Lissa S. 271 und über Abrahams Tätigkeit im Emden* Eibenschütz’schen Kampfe diese Abhandlung Schluss Anhang V. Abrahams Bruder ר, משה פרכס בריר״ז wird gleichfalls (von 1725- 65) als Lissaer Gemeindeältester genannt (Lissaer Schuldenbuch Bl. 146. 176, 289). 1732 und 1733 zeichnete er בן ר׳ יאסקי ר׳ זכריה מענדלס משה ברירז״מ זצ״ל מליסא als Landesältester von Grosspolen auf den Synoden von Moschin und Kobylin (Pos. Sef. has. 11 157 [169] a f. שו״ת אבן השהם Approb.). Ueber ihn und seine Verschwägerung mit R )akob Emden s. noch meine Gesch. d. Juden in Lissa S. 42, 310 f., wo die Vermutung, dass seinem Einflüsse die Wahl des R. Jakob Mordecha! b R. Naftali Cohen zum grosspolnischen Landesrabbiner zu verdanken gewesen sei, ihre Bestätigung in Monatsschrift 1897 S. 363 und Kaufmann, ges. Schriften Hl, brankf. a. M. 1915, S. 139 findet. Freilich muss das. Anm. 3 bzw 4 ר״ח in ר, משה =] ר״מ] verbessert werden. So steht auch wirklich bei R. Jakob Emden עדות ביעקב S. 14 b, der erzählt, dass Mose auch Emdens Wahl zum grosspolnischen Landesrabbiner durchsetzen wollte und konnte. Von seinem ältesten Sohne, dem Schwiegersöhne Mosis\ sagt R. Jakob Emden (עדות ביעקב S. 39 b): ובני הגדול נר״ו הוא התופס ישיבה בארץ פולין. Ein zweiter Bruder R. Abrahams erscheint gleichfalls an führender Steile in Lissa bei ר׳ זלמן בר״יאקב פרנס בריר״ז. Salman wird 1755 genannt (Schuldenbuch Bl. 196), Jakob ist wohl der 1733 als ר׳ יעקב פרנס amtierende (das. Bl. 148). Ein dritter Bruder R. Abrahams, Namensträger seines Grossvaters väterlicherseits, zeichnet als Landesältester auf der Synode Moschin 1732 1737 הק׳ יחיאל מיכל בהרב המנוח מוהר״ר יאסקה ז״ל מזלאטוי ist ehrenamtlich in Lissa מ׳ בינוש במר״ם בריר״ז tätig (das Bl. 10). Nach Se״ charja Mendel, dem Grossvater mütterlicherseits des R. Abraham, hiess R. Abrahams Sohn, R. Secharja Mendel, Rabbiner in Tyszowce, der älteste Schwiegersohn des R. Jakob Emden (Gesch. d. Juden in Lissa S. 42). Bereits R. Jakob Emdens Vater, der Chacham Zebi, hatte in Lissa verwandtschaftliche Beziehungen (תשר חכם צבי Nr. 31, 133, vgl. Gesch. d. Juden in Lissa S. 181 Anm. 1). Von den in Verbindung mit R. Abraham in diesen Materialien!1 56 (Jahrb. III, 317) genannten ורוזני דד״א יצ״ו (sic) האלופי׳ ראשי רוזני ומנהיגי קהלה ראשיר. die ich dort nicht zu identificieren vermochte, sind Mose b. Arje Lob, Salomo Heilmann, Ascher Anschel b Josef Bachrach aus Hamburg und Abraham b. Josef Lissaer Gemeindevorsteher, die als solche in der Urkunde Nr. 7 des Archivs der jüd. Gemeinde Rawitsch genannt werden; vgl. auch meine ״Deutschen Einwanderungen in poln. Ghettia S. 26, 45 (Jahrb. IV, 316, V, 79).