Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 164)
- Language
- German
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144 Synode verkörperte, den Juden genommen wurden (Nr. 8 A). In Sachen des Emden-Eibenschütz’schen Amulettenstreites ist eine Urkunde (Nr. 22) von entscheidender Bedeutung für die Stellungnähme der Synode. .I ר* יצחק שתדלן ף שהיה אז שתדלן כארבעה ארצות שבמדינות פולין ף. 2) Uber das Amt des Schtadlan vgl. meine Abhandlung ״Der Schtadlan im Posener Ghetto“ in der Feilchenfeld-Pestschrift, Pleschen^Schrimm 1907, S. 31 ff., diese Materialien II 54 (|ahrb. III, 130) Anm., אוצר ישראל X, New׳ York!913, S. 219 nach Jewish Encyclopedia XI 286 f. Ob der Schtadlan mit dem Marschali (vgl. jewish Encyclopedia XII 469, diese Materialien I 10 Anm. 6, 21 Anm. 4. Jahrbuch VI, 253 Anm. 1, 261 Anm. 4) identisch ist, erscheint fraglich. Nach few. Enc. IV 306 war der Schtadlan Vertreter der Synode auf den Warschauer Reichstagen (vgl. das. XI 286 f.), nach Callier, Skizze geogr. hist., Posen 1886, S- 44 wurde er von der Regierung auf sechs Jahre gewählt. Wer von beiden der ״General-Syndikus“ oder ,Syndikus“ (Zeitschr. d. hist. Gesellsch. f. d. Pr. Posen VI 167, ßersohn, Oyplomataryusz, Warschau 1910 [11], S. 151, 211 f.) war, der die Privilegien der Judenschaft bestätigen liess, 1665 erwirkte, dass die Kopfsteuer die polnische Judenschaft von anderen Abgaben befreie (Dyplomataryusz S. 161),!666 ,zur Empfangnahme der Summen der Juden* ausersehen wurde (das. S. 162), Ist ungewiss. Im Lissaer Gemeindedienste war der General-Syndikus eins mit dem Schtadlan (meine Gesch. der Juden in Lissa, Pinne 1904, S. 31! f.). ln einer anderen Bedeutung, aber gewiss in der eines Gemeinde- Ehrenamtes steht מדשליק in dem Gemeindebuche Ostrowo (Gesamtarchiv der deutschen Juden). Dort wird 1732 als כשר d. h. Mitglied der Behörde, die die Gemeindewahlen vornimmt und Anordnungen für die Gemeinde trifft, genannt היקר כ׳ משה מרשליק tßl. 11 b) und 1734 האלוף הר*ר פילטא מרשלוק (S. 13 a). 1736 werden ר׳ פילטא und ר׳ נתן כ׳״ץ als מרשליק bezeichnet (S. 14 b, 15 b) und hinter dem letztgenannten wird ein שני und ein שלישי gewählt. Ausgeschlossen ist selbstverständlich der als ״Marschelik“ bezeichnete Spassmacher (vgl. Grunwald, Mitteilungen d. Gesellsch. f. jud. Volkskunde 111, 45, VII, 157). ln dieser Abhandlung Nr. XV ist Marszalek ein Präsident der Landessynode Grosspolens. Über das Amt des נאמן, auch נאמן בני ישראל דד׳ ארצות genannt, s. diese Materialien 1 20, 11 15 (Jahrb. 111, 91) Anm. 1 und diese Abhandlung Nr. XXI. Als sein Tätigkeitsgebiet bezeichnete ein solcher 1751 שכל עניני החלוקה הי׳ מוטל עלי, d. h. die Verteilung der finanziellen Lasten (שפת אמת ולשון מזורי׳ Altona 1752, [S. 61]). 3) Anscheinend in Lemberg um 1753; Memoiren des Beer Bolechow S. 31 a. Buber, אנשי שם, Krakau 1895, erwähnt ihn nicht