Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3486266-3486295--4609-3490978- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
29 Zum Gabay da Sedacä: David Ullioa. Zum Gabay für Terra Santa und Gefangene: Moseb Hiskiahu de Mercado. Zu Hatanim: Selomo Coen, Hatan Torä; Isaq Nunez Henrriquez, Hatan Beresit. Im Namen des Gebenedeiten Gottes Anno 5427. 3. Tisry. Der neue Vorstand tritt zusammen und wird in üblicher Weise durch HH. Mosseh Israel vereidet. Sodann werden einige Angelegenheiten von geringer Wichtigkeit verhandelt, welche nicht näher bezeichnet sind. 8. desselben. Sarä Abarbanel bittet um 10 Monat und Sarä de Vargas um 6 Monat Vorschuss auf ihr Tamid. Dem Schatzmeister wird gestattet, diesem Gesuch zu entsprechen. Auf Befehl des früheren Vorstandes war am 5. Ab folgendes von der Tebä verkündet worden: ״Da einige Leute verächtlich von dem König und dem Propheten gesprochen haben, wird verordnet, dass fortan niemand, bei Strafe der Berachä, von den besagten Personen Böses reden darf. In die gleiche Strafe soll derjenige verfallen, der dies anhört, ohne einem Mitglieds des Vorstandes hiervon Anzeige zu machen, damit man gegen den Betreffenden einschreiten kann.“ Der Vorstand erneuert und bestätigt nunmehr obiges Dekret kraft der von der ganzen Gemeinde ihm erteilten Machtbefugnis. ״Auf Grund der von einigen Mitgliedern vorgebrachten Klagen wird angeordnet, dass fortan, wenn das Misseberach für den König gesprochen wird, diejenigen, welche hierbei anwesend sein wollen, dies mit gehörigem Dekorum stehend anhören müssen; denn, nicht nur halten wir solches für eine Pflicht, sondern es wird dadurch ein Aergerniss vermieden, welches die Gemüter