Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- X. 1912 - 5673 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 341)
- Language
- German
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277 9. s. M. Salamäo a Coen verwendet sich für die Waisen des Moseh *Obediente (Abudiente), da deren Stiefmutter ausser stände sei, *dieselben zu ernähren und auch ihre Verwandten in Holland sie nicht genügend unterstützen können. Man gewährte eine Beihülfe von 5 Rt., während die Bitte um Tamid an den künftigen Vorstand verwiesen wird. Ferner gewährte man zweien Gelehrten 1 resp. 2 Rt. sowie dem Jeosua Machoro 2 Rt. 15. s. M. Man beriet über Festsetzung der Finta. Sarä Vais Martins soll 2 Rt. für das Bethaim beisteuern. 19. s. M. Die Wahl des Vorstandes soll wie in früheren Jahren unter Hinzuziehung der Cbachamim stattfinden. Da H. H. Ishac Jessurun leider nicht mehr am Leben ist, wurde H. H. Moseh Israel be- .auftragt, den H. H. Jeudä Carmi um dessen Mitwirkung zu bitten. Dem Robi Abräo Miatto soll Unterstützung gewährt werden, •da es ihm schlecht geht und in seiner Familie viele Krankheiten herrschen. Man ersuchte die Parnassim der Hebrä, ihm Hülfe .zuteil werden zu lassen. 21. s. M. Der Herr H. H. Moseh Israel wird angewiesen, von der Tebä *öffentlich zu verkünden, es* solle sich niemand erdreisten, in dieser Stadt oder deren Gebiet, ohne Erlaubnis des Vorstandes, die Oircumcision an Guerim (Pelegrinos) vorzunehmen. — Und dem Mordochai Silhäo (Chiläo?) erteilte man einen scharfen Verweis1). Am 25. s. M. Die Herren H. H. überreichten die Namen der Neuerwählten ״que lhes seja besimantob!“ 2): x) Aus dem Zusammenhänge darf man wohl entnehmen, dass Chilao einen solchen Akt ohne Erlaubnis vorgenommen hatte. 2) So lautet der übliche Glückwunsch an einen Neuerwählten.