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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 332

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 332)
Language
German
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268 In der Angelegenheit Salamäo Coen und David Ulhoa haben 4ie H. H. entschieden, dass Abräo Benveniste, wegen des im vorigen Jahre stattgehabten Vorfalles sowie aus anderen, dem Vorstande bekannten Gründen, das Amt eines Obmannes nicht weiter ausüben dürfe. Beschlossen: Die Parteien sollen neue Schiedsrichter und diese, falls nötig, einen Obmann ernennen. Solches hat in kürzester Frist zu geschehen, um diese langwierige Sache zu Ende zu führen. Dem Chacham Ishac Jesurun wird ein Zuschuss von 10 Et. zur Krankenpflege gewährt. Simsäo de Lima erklärt, er wolle seine rückständige Gemeinde- «teuer mit 10 Rt. begleichen. Fortan werde er hierüber besonders Rechnung führen. Sein Sohn werde für sich allein zahlen, was bis zu dessen Rückkehr von der Leipziger Messe (feira de Libsigh) erfolgen solle. Salamäo Coen und David Ulhoa sollen je ein von ihnen unterzeichnetes Schriftstück einreichen, in welchem sie ihre Schiedsmänner namhaft machen, damit die Sache aus der Weit kommt .(se deite com bensäo). Der Präsident nahm mit dem an die Stelle des Albarg getretenen Schoss-Vogt (beleguim per os escottes) Rücksprache. Dieser hat, man möge ihm dasselbe Salär geben wie seinem Vorgänger. Es erschien angemessen, ihm solches zu bewilligen und ihm gleichzeitig ein gutes Verhalten den Unsrigen gegenüber anzuempfehlen. 27. Nissan. Einem Chacham aus dem Heiligen Lande werden 5 Rt. als Viaticum gewährt; ferner 2 Rt. einem Armen aus der Berberei. Die Gemeinde hat durch das Hinscheiden des Chacham Ishac Jesurun seligen Angedenkens einen schweren Verlust erlitten. Der Vorstand wünscht, es möge alles wie bisher bleiben, zum Besten der Gemeinde und zur Förderung der heiligen Lehre; gleichzeitig «volle man aber bemüht sein, neue Ausgaben zu vermeiden.

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