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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 321

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 321)
Language
German
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257 Selomo Mendes bittet, man möge ihm, mit Rücksicht auf die Busstage, den Besuch der Synagoge gestatten. Dies wird genehmigt; er soll aber nach Beendigung des Gottesdienstes sofort nach Hause gehen, bis seine Angelegenheit erörtert wird. Salamäo Curiel, einer der Neuerwählten, war wegen der hier herrschenden Epidemie mit seiner Familie nach Glückstadt gereist. Man liess ihm durch Moseh de Pinto1) schreiben, er werde im Namen Aller gebeten, recht bald wieder hierher zu kommen. 12. s. M. Sara Abrabanel wird mit ihrem Gesuch um 8 Mk. Vorschuss auf ihr Tamid abgewiesen; man will keine neuen Gebräuche einführen. — Es erfolgte die Verteilung der Salos Peamim Spende. 1. Hesvan. Man verhandelte über noch unerledigt gebliebene Gesuche um Tamid. Abräo Senior Saraiva soll monatlich neun Mk. erhalten; Daniel Coen sieben Mk., sowie überdies, weil es leider sein muss, (os pecados obrigaväo a isso) auch für Monat Tisri. 8. s. M. Ein vom 6. Tisri datiertes Schreiben des Salamäo Curiel kommt zur Verlesung. Er teilt mit, er könne so bald nicht herkommen; bittet, man möge ihn dispensieren und einen anderen an seiner Statt erwählen. Ihm wird erwidert, dass dies nicht zur Competenz des Vorstandes gehöre (a esta meza näo tocava), da er von der ganzen Gemeinde einstimmig erwählt worden sei; man befürchte, sein Verhalten würde Befremden erregen; er möge sich daher entschliessen, seine Funktionen zu übernehmen. Bis zu seiner Rückkehr werde man einen Stellvertreter für ihn eintreten lassen. _ Abräo Lopez de Queiros bittet um Unterstützung für sich, seine Schwiegermutter, seine verwitwete Tochter und deren Waise; er habe nichts für den Winter und für die Miete. Tamid wird abgelehnt; man gewährt ihm eine Hülfe von 10 Rt. *) Moseh de Pinto war z. Z. Schatzmeister der Gemeinde. Jahrbuch J. L. G. X. 17

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