Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- X. 1912 - 5673 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 288)
- Language
- German
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224 haarez1), die nicht selbst lernen können und dennoch an der Thora ihren Anteil'haben, weil sie zu den מחזיקים zählen, die den thorabeflissenen Schülern den Ünterhalt gewähren und den Blättern des Weinstockes zu vergleichen sind, die der edlen Frucht Schutz bieten. Der Prophet ruft demnach, nach dieser Auslegung, den חרדים; d. h. den תלמידי• הנמים zu: Eure Brüder, die Bibelkenner, die שונים, die Mischnalehrer, eure מנדים, die freigebigen Amme haarez, sprechen,, ״durch uns soll der Name des Ewigen verherrlicht werden“. Ihr Anspruch ist auch voll berechtigt. Durch Förderung und Befruchtung des Thorastudiums tragen sie, jeder in seinerWeise, gemeinsam und im Verein mit euch zur Verherrlichung des Schöpfers bei. Die Worte והם יבשו, beziehen sich gar nicht auf diese, sondern auf die ausserhalb eurer Kreise stehenden עובדי אלילים; auf euch gemeinsam ist jedoch der Ausspruch zu beziehen: ״ ונראה בשמחתכםwir werden uns ergötzen an eurer Freude“. Wenn Gesamtisrael, eingedenk seiner Mission, sich um das Banner vom Sinai schart und für die Verbreitung der Thorakenntnis seine ganze Kraft einsetzt, dann darf es hoffen der שמחת עולם, der ewigen Freude teilhaftig zu werden. *) In meinem Jalkut, ed. Warschau, steht in Jes. die LA אלו בעלי עמי ד.ארץ. Es ist möglich, dass die ursprüngliche LA gelautet hat: אלו בעלי בתים עמי הארץ^ Das stünde dann in Uebereinstimmung mit der Stelle aus Chulin, die oben angeführt wurde.