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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 65

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 65)
Language
German
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…/3486266-3486285--4165-3490533
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Rabbi Eleasar Fleckelesו). Ton S. H. Lieben in Prag. Rabbi Eleasar Fleckeies erblickte im Jahre 1754 zu Prag als Sohn des hochangesehenen Gemeindevorstehers David Fleckeles und dessen Gattin Chaje Sarah das Licht der Welt. Sein Vater hielt seinen Stammbaum in hohen Ehren, den er durch neun Gene« rationen bis auf den Historiker, Mathematiker und Astronomen David Gans einerseits, auf Rabbi Heschel, den Krakauer Meister talmudischer Wissenschaft, andererseits zurückführte. Auch bei der Wahl seiner Lebensgefährtin hatte David Fleckeies die Mahnung unserer Weisen befolgt, vornehmlich auf Familie und Abstammung der Erkorenen zu achten. Chaje Sarah zählte den berühmten Prager Prediger und Schulrektor Efraim Lenczycz * 2) und den hohen 1) Zur vorliegenden Biographie benutzte ich das im Drucke vorliegende biographische Material, vor allem die vom Enkel El. Fleckeles’ herausgegebene Biographie זכרון אלעזר (Prag 1827), die von demselben Verfasser stammende Biographie des Schwiegersohnes El. Fleckeles’, Isak Spitz, תולדות יצחק, ferner die im Volkskalender von S. W.^Pascheles erschienene Abhandlung Gutmann Klemperers über »Das Rabbinat zu Prag“, die kurze Notiz im Orient 1840; ferner Akten und Bücher des Archivs der israelitischen Kultusgemeinde Prag, endlich das in der Prager Universitäts-Bibliothek aufbewahrte Epistolar Karolus Fischers. Auch die Schriften Eleasar Fleckeles’ bieten manche wertvolle biographische Ergänzung. Dagegen blieben die mir von mancher Seite in Aussicht gestellten Materialien gänzlich aus. Die Werke R. Eleasar Fleckeles’ werden nach der ersten, der Prager Edition zitiert, und zwar משובה מאהבה als 'ת״מ א' ב' ג und עולת חדש als ע״ח א' ב׳ ג, ד׳. 2j Den Stammbaum hat [David Kaufmann (MGWJ 1893 S. 378) veröffentlicht. R. Eleasar Fleckeles zitiert häufig Efraim «Lencycz und Meir Pereies als seine Ahnen, vgl. ת״מ ח״א am Ende der פתיחה und יע״ח דף ע׳ wo er schreibt: הוגד מראש הדרשנים זקני הגאון בעל עוללות אפרים. ln ע״ה ח״ג קף ם״מ schreibt er: אוזני זקני אבי אם אמי הרב המאור הגדול המפורסם בדורו מהור״ר מאיר פערלש, vgl. weiter ע״ח ח״ג דף ב״ז, מ״ד, נ״ט. Jahrbuch J. L. G. X. 1

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