Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IX. 1911 - 5672 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 597)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/3486266-3486283--4100-3490467- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
505 Garem1) genannt. Der Ort, mit einer Wasserquelle versehen, die ununterbrochen quillt, wird von Arabern bewohnt. מבאזל ,מבזל ist das arabische ißU und bedeutet; Herberge, Station, und dergleichen, בית אורהים==) בית) durfte nun mit מגזל zusammenzustellen sein. Schwarz a. a. 0., s. v, עצמון, sagt: Wadi Kaserne (am Ostende des Tales befindet sich eine ״Wasserquelle“, die gekannt ist von denen, die durch diese Wüste reisen). Aehnlich so Hildesheimer, Beiträge zur Geographie Palästinas (1886) S. 77: ״Bei ״‘Ain“ el-Kas'ime führte eine Karawanenstrasse nach Ismäilije“. Demnach fallen die Namen מבזל ברם — בית ברם ,מבאזל — עצמון zusammen. Jerusalem. Dr. Grünhut. x) Hierzu im Texte: גמ ohne Dagesch, י verschluckt“. Letzteres ist unverständlich. Möglich meint er: gleich dem arabischenג undageschiert (רפה) will ja auch heissen, dass es nicht etwa wie g gesprochen wird. Dann würden קיסם und גרם zusammenfalien.