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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 577

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 577)
Language
German
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485 . . . . und das Heer des Nikanor ward geschlagen . . . Alkimos ging aber nochmals zum Könige hin und dieser schickte mit ihm den Bakchides und ein sehr starkes Heer. Und im ersten Monat . . . . lagerten sie sich bei Jerusalem .... Und der Kampf wurde schwer und es fielen viele Erschlagene .... Und Juda fiel und die übrigen flohen .... Und ganz Israel stellte eine grosse Trauer um ihn an.Ä Die Lago war jetzt ebenso verzweifelt wie vor der Erhebung des Volkes. Jonathan, der an die Stelle seines gefallenen Bruders trat, musste sich an den Jordan zurückziehen, wo er allerdings in einer stark befestigten Stellung alle Angriffe tapfer zurückschlug. Die eigentlichen Herren im Lande waren Alkimos und der gehorsame Vollstrecker seines Willens, Bakchides, die ebenso hausten wie einst Menelaus. Erst als sich Alkimos bei einer strafbaren Handlung durch einen Sturz einen qualvollen Tod zuzog und Bakchides, der mit dem Tode des Alkimos seine Mission beendet sah, das Land verliess, wagte sich Jonathan tiefer in Judäa hinein und schlug sein Lager in Michmasch auf. Die Nähe Jonathans zwang die Tobianer, ihre blutigen Excesse einzustellen, wenn sie auch die Staatsgewalt nach wie vor ausübten. Auf die Dauer wurde ihnen freilich diese passive Rolle unerträglich. In der Fortsetzung heisst es nämlich: ״Und es beratschlagten all die Ruchlosen und sprachen: Siehe, Jonathan und seine Leute wohnen in sorgloser Ruhe, jetzt wollen wir den Bakchides herbeiziehen, damit er sie alle in einer Nacht faDge. Sie gingen also hin und gaben ihm diesen Rat. Und er brach auf, um mit einem grossen Heere heranzuzieben, und sandte heimlieh Briefe an alle seine Bundesgenossen in Judäa, dass sie den Jonathan und seine Leute ergreifen sollten. Aber sie konnten nicht, denn ihr Anschlag war ihnen kund geworden. . . . Und er (Bakchides) war ergrimmt in seinem Gemüte gegen die ruchlosen Männer, welche ihm geraten, ins Land zu kommen, er tötete von ihnen viele und beschloss in sein Land zurückzukehren. Als Jonathan dies erfuhr, schickte er Gesandte an ihn, um Frieden mit ihm zu schliessen ... Und er nahm es an . . . und schwur ihm, dass er ihm alle Tage seines Lebens kein Leid mehr zufügen wollte. Hierauf kehrte er in sein Land zurück ... Also ruhte das Schwert in Israel. Und Jonathan wohnte zu Michmasch. Und er

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