Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IX. 1911 - 5672 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 503)
- Language
- German
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- Isaiah 1× ep/1005097
- Kutno 1× ep/1047994
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411 Jakob Koblenz werden im מפתה הים (Offenbach 1788) 8. 33h und 43 a einige seiner Heilmittel mitgeteilt1). In deutscher Sprache schrieb der um 1600 lebende Isaak, Sohn des Eljakum, aus Posen2). Von dem Wundertäter Joel Heilprin wird berichtet, dass er 1681 oder 1682 in Posen einen Irrsinnigen geheilt habe. Ob jedoch der Erzählung eine wahre Tatsache zu Grunde liegt, muss bezweifelt werden.3) Der 1798 in Plotzk und seit 1800 in Hohensalz a amtierende Rabbiner R. Jehuda Lob Margulies schrieb über Diätetik des Körpers und der Seele4) sowie Entgegnungen zu dem Buche שאלת חכם des Hospitalarztes zu Frankfurt a. d. O. Naftali Herz Schlesinger über frühzeitige Beerdigung und Scheintod (Frankfurt a. d. 0. 1797). Der in Krotoschin, Kalisch und Kutno um die Wende des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunders als Rabbinatsassessor und Rabbiner wirkende R. Jekutiel Kaufmann Katz gab in Auszügen aus anderen Schriften ausführliche Verhaltungsmassregeln über den Aderlass und andere volksmedizinische Dinge. Als 1708 in Kalisch die Pest wütete, verbot er vorsichtshalber auch nur das Grab eines solchen Mannes zu öffnen, der eines natürlichen Todes, auch nicht in der verseuchten Stadt, gestorben war, obwohl die Oeffnung des Grabes der nachträglichen Erfüllung religiöser Liebespflichten gelten sollte 5 6). Gesundheitslehren erteilten ferner der Posener Vorsteher und Rabbinatsassessor R. Abraham, Sohn des R. Jesaja Hurwitz8), der Posener Prediger R. Josef b. Salomo7), ein Schwestersohn des oben erwähnten Mose de Lima, der dortige Goldschmied und Gemeindevorsteher Samuel, Sohn des Joseph Halewi Heller8), *) Lewin, Gesch. der Juden in Lissa S. 186; vgl. סגולות ישראל S. 57 a. 2) לב טוב, Dyhernfurth 1796, S. 33 a, 76 b ff. 8) 111 איצד ישראל, New-York 1909, S. 139, wo auf קב הישר Kapitel 69 verwiesen wird. Aber dort ist von einem Irrsinnigen keine Rede, und die dort berichtete Sage spricht von dem gleichnamigen Enkel Heilprins. 4) טל אורות, Frankfurt a. d. O. 1811, S. 79 b ff., בית מתת, Dyhernfurth. 5) להם הפגים II, Amsterdam 1732, S. 46 b f., 1, Wilhermsdorf 1726, S. 54 a, 62 a, הוקי משפט, Dyhernfurth 1701, Einleitung gegen Ende, הקי חיים angeführt bei סגולות ישראל, Munkacz (1905), S.20b.; vgl. noch מעמי המנהגים II S. 44 a Anm• 6) Gebetbuch שער השמים, Amsterdam 1717, S. 9 ff. יסוד יוסף (ל, Frankfurt a. d. O. 1679; vgl. סגולות ישראל S. 20b, 114 a 8) ,מצרף להבמד, Frankfurt a. d. O. 1681, S. 14 b, 18 af., 28 b ff.