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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 367

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 367)
Language
German
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249־ Die Vorsteher der T. T. melden, dass in genannter Lehr* Anstalt ein Wortwechsel zwischen den Rubisim David Is. (Israel) »und Abraham Meatob stattgefunden habe. Bei näherer Unter- Buchung stellte sich heraus, dass Meatob und nicht David Israel ״der Schuldige war. Da in einer derartigen Anstalt streng auf Ordnung und Ruhe zu sehen ist und die Lehrer hierin mit gutem Beispiel voranzugehen haben, indem sie sich einander mit Liebe und Achtung begegnen, und da der Vorstand derartige Ruhestörung rügt, wurde Meatob vorgeladen, um sieh zu rechtfertigen. Als ihm der Präsident mit Recht wegen des Vorgefallenen Vorwürfe machte, antwortete jener in einer solchen Weise, dass es -dem Vorstande angemessen erschien, ihn vorläufig aus seinem Amte zu entlassen. Man liess ihm solches durch die Vorsteher der T. T. mitteilen, damit er die Lehranstalt bis auf weiteres «nicht wieder betrete. Am 2. Ri s le w. Isaq. Namiaz, Schatzmeister des vergangenen Jahres, legt Abrechnung über Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde während :seiner Amtszeit vor. Dieselbe wurde im Beisein des früheren und jetzigen Vorstandes verlesen, sodann genehmigt und von allen .unterzeichnet, wie aus dem Rechnungsbuche ersichtlich. Am 5. Kislew. Der Vorsteher der Krankenkasse Jacob Pardo und der Samäs David Sobrinho teilen mit, Dr. Josaa da Foncequa habe -es abgelehnt, die Behandlung der Kranken der Hebrä während -seiner 2 M0nate wahrzunehmen. Der Vorstand nahm aus triftigen Gründen diese Amtsniederlegung an und beauftragte den betrefienden Verwalter (Parnas da Hebra), keinRecept des Genannten ■für die Apotheke zu unterzeichnen. Am 10. desselben. Es ist zur Kenntnis gelangt, dass unsere Fleischhändler •einige von dem Gemeinde-Sochet in dem Schlachthause gescfaächtete Rinder geheim halten, um solche teils ganz, teils in Vierteln zu verkaufen, ohne die hierfür schuldige ■Gebühr zu erlegen. Da •dies ■der allgemeinen Kasse zum Nachteil gereicht, weil in dieser Weise der Beitrag zu dem Gehalt des Schächters hinterzogen wird, wurde verfügt, dass -fortan von allem im Sehlachthause

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