Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 360

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 360)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3486266-3486281--3294-3489660
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

242 ihm deren Angelegenheiten wahrnehmen soll. Ihm wurde geantwortet, dies gehöre nicht zur Competenz des Vorstandes. Simon Jesurun beklagt sich darüber, dass Joseph da Silva ihm einige Tabakarbeiter abspenstig mache, um sie nach Lubec zu schicken, wo sie bei dessen Sohn arbeiten sollen. Beschlossen: Der Präsident soll, zusammen mit dem Herrn H. H. Mos6 Israel, dem Joseph da Silva hierüber Vorhalte machen und ihm bei Strafe von Kt. 10 verbieten, selbst oder durch andere einen bei einem Gemeindeangehörigen beschäftigten Arbeiter anzunehmen, um solchen nach auswärts (fora da terra) zu senden. 12. T i s ry. Ein Gesuch der Witwe Sarä de Vargas um regelmässige Unterstützung und Krankengeld, wie sie dies früher erhalten, wird abgelehnt, doch gewährt man ihr Mk. 6 zur Pflege ihrer kranken Tochter. Die Verteilung der Salos Peamim Gelder für Succott wurde in der Weise abgeändert, wie aus dem Keehnungsbuche (L2. das Contas) zu ersehen ist. Dr. Baruch Namias bat, man möchte etwas hiervon der Witwe des Samuel Aboab zukommen lassen, welche von Amsterdam wieder hierher zurückgekehrt sei; sie befinde sich in sehr bedürftigen Verhältnissen und sei jeder Hülfe würdig. Dieses Gesuch wurde, unter Hinweis auf die am 19. Veadar 5415 erlassene Verordnung, abgelehnt; es sei nicht statthaft, von diesem für hiesige Arme bestimmten und gespendeten Gelde einen Teil für von auswärts kommende Bedürftige zu verwenden. 26. T i s r y 5419. Man verlas ein Schreiben unserer Brüder in Hebron, in welchem sie um Beihülfe zur Bestreitung der grossen Ausgaben jener heiligen Stadt bitten. Zu diesem Zwecke haben sie als Saliach den Haham Jeuda ciff1) abgesandt, welcher in Amsterdam eingetroffen ist, von wo aus er jenen Brief nebst einem Begiaubigungsschreiben (carta de credito) aus Jerusalem und einem Empfehlungsbrief von Abraham Pereira in Amsterdam eingeschickt hat. Beschlossen, ihm in Venedig 30 Ducaten Banco anzu- 2) Dieser Name ist im Original undeutlich geschrieben.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.