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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 342

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 342)
Language
German
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224 nicht erwähnt, geschah aus dem einfachen Grunde, weil er nicht so sehr die Grenzen, als vielmehr die Seiten beschreiben wollte* Erstere, wie wir gesehen, setzt er als gegeben voraus. Mithin setzt sich Ezechiel nicht nur nicht in einen Gegensatz zuNum.34^ sondern die Worte des Propheten bieten offenbar einen Commentar zur Thorah! J) ״All die Bergbewohner von dem Libanon bis 4 4משרפת מים (Jos. 13,6; siehe hierzu Buhl 529). Eine befriedigende Erklärung dieses Namens habe ich nirgends gefunden. Schwerlich dürfen wir aber darunter etwa eine Stadt vermuten und den Namen als nom. prop. nehmen. Es wird vielmehr eine Localität sein, der man den Namen ihrer Natur zufolge beigelegt hat. Nun sagt Gesenius (WB s. v.): ״Syr. locus confluxus aquae .. Daher jene Alten richtig: confluxus aquae44. ״ שרףfliessen44 kommt auch, wie mir Herr Geheimrat Prof. Barth mündlich mitteilte, im Arabischen vor. In ganz Nordgaliläa gibt es aber nur einen Ort, wo ״die Wasser Zusammenflüssen44: es ist dies unser Hör. Der Djebel el cAkrä ist, wie wir oben gesehen, reich mit Wasserquellen gesegnet, unweit desselben befindet sich der See von Antiochia, in den der KarasüA), der cAfr1n und mehrere kleinere Flüsse sich ergiessen, der sich wieder seinerseits, mittels eines Abflusses nördlich von Antiochia mit dem Orontes vereinigt, welcher südlich von Antiochia und keine Stunde nördlich vom Djebel el cAkrä in das Mittelmeer mündet. — Die Überlieferung der Weisen wird wohl nach alledem also auch hier, wie überall, Recht behalten, denn ״Berge wanken, Hügel vergehen44, aber ״das Wort unseres Gottes — es besteht ewiglich!44 II. Die Einwände, die Schwarz* 2) gegen Estori erhebt, sind: a) Es sei unwahrscheinlich, dass das Land nördlich diese Ausdehnung 3) gehabt haben sollte. Allein, er scheint vergessen *) Wie der Bach Ägyptens, ward von den Alten auch dieser Fluss fiäXag^ Schwarzbach, genannt. Somit erstreckte sich die Westgrenze vom fiskag bis fast zum fislag. In einer solchen Grenzbestimmung liegt doch wahrlich System! 2) S. 18; s. auch Neubauer 9. s) Buhl S. 66 sagt: ״Doch muss es sicher als unrichtig betrachtet werden wenn einzelne Gelehrte . . . auf Grundlage der Combination von Zedad mit

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