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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 340

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 340)
Language
German
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222 בקיע נברכת — בריבה, Spalte; Vgl. Aruch s. v. 5 ברך u. Artikel ״ גובי .בקעin Stücke gespalten“. Aruch s. v.10 גב). Möglicherweise liegt dem Worte das arabische *-״ י־<1גhindurchgehen, feldquerlaufena zu gründe, von welchem das Substantivnm Graben oder so ähnlich, heisst. Jedenfalls drückt damit der Targumist einen Graben oder eine Spalte aus. Mit Rücksicht auf seine Fruchtbarkeit nennt der Prophet diesen Graben הצר התיכון, Feld, das mittenhindurchgeht, Bruchfeld. Nun werden uns jene Verse klar sein: 15)״) Und das ist die Grenze des Landes: Auf der Nordseite1) vom Grossen Meere: der Weg nach Chetlon (einer־), die Strasse nach Zedad,(16)Chamat2),Berota, Sibrajim (andererseits) welche (Strasse) zwischen der Mark Dammesek 3) und der Mark Chamat: das in der Mitte gelegene Feld, das an der Mark Chawrin 4). (17) Und es sei die Grenze5) vom Grosssen Meere: Chazar cEnan (an der) Mark Dammesek6). Was nördlich davon, das sei der Norden7) (einschliesslich) der Mark Chamat. Dies die Nordseite. (18) Und die Ostseite8): (Das Gelände) zwischen Chawrin9) und zwischen Dammesek (Antilibanon) zwischen Gilöäd und Erez Jisroel10 11), (nämlich) der Jarden. Von der Grenze (חצר עינן) bis zur Ostsee messet; Und das ist die Ostseiten).“ Dass der Prophet den Hör *) Seite ist nicht dasselbe, wie Grenze. Man muss daher die beiden . Begriffe immer auseinander halten. 2) So Raschi, und mit Recht 1 3) Bis gegenüber Dammesek lag der Merdsch ’Ajun. Wie schon erwähnt, verbanden diesen mit der Bikä‘ zwei Täler, durch das nördliche fliesst der N- Litäni, durch das südliche der Derdära. Möglich, dass das Targum (S. 221, Anm. 5) eines derselben im Auge hatte. In der Regenzeit mag sich aber auch das von den Bergen herunterfliessende Wasser in der Bikä‘ aufgehalten haben, weshalb, wenn man so will, der Name בריבה. 4) Als wie weit der Antilibanon reichte. 5) Hier erst also: Grenze! Das Gelände bildete einen halben Rundbogen, darum ward das Ganze bis Chazar Enan als Nordseite betrachtet. 6) S. Anm. 3. ל) Vom Hör ausgehend. 8) Des Ostjordanlandes (s. w.). Dies heisst: von der Ostseite messet II. s. w. 9) Es steht nicht: Der ״Mark“ Chawrin, weil hier vom Ostjordanlande selbst die Rede ist. Was aber nördlich von Chawrin liegt, gehörte nicht mehr zu Palästina. 10) Als solches galt das Westjordanland (רד״ק). S. indes Raschi. 11) Erez Jisroels; vergl. Raschi.

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