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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 248

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 248)
Language
German
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129 Bärmannschen Klaus, starb am 13. Ab (26. Juli) 1741. Seine Gattin war die Tochter des B. Michel Epstein1); sein Sohn Simeha, der ebenfalls in der Bärmannschen Klaus als Lehrer angestellt war2 3), starb 1772; sein Sohn Aron Chajim starb 1816 in Offenbach; seine Tochter Pesle war die Gattin des Dajan B. Sender Mitwitz (s. d.) und starb 1757. Merzbach, Jakob II., Sohn des gelehrten B. Selig, war stellvertretender Babbinatsbeisitzers) zur Zeit des ß. David Strauss; im Jahre 1790 wurde er von der Gemeinde mit dem Morenutitel ausgezeichnet; er starb bald nachher am 28. Tebet (4. Januar) 1791. Seine Gattin, Tochter des B. Samuel Adelsdorf, schloss einige Monate nach dem Tode ihres Gatten eine zweite Ehe mit B. Isachar Niederwerrn (s. d.). Metz, Kofmann (מהור״ר יקותיאל קאפמן ב״ר נחמן שמש), war vermutlich aus Metz und ein Schwager des Dajan B. Josef Hess (s. d.); er wird 1774 als stellvertretender Babbinatsbeisitzer genannt und unterschreibt als solcher eine Approbation zu שבעה משקין (Frankfurt a. M. 1774) gemeinschaftlich mit B. Ascher Eisass (s. d. näheres hierüber). Als eigentlicher Babbinatsbeisitzer erscheint er erst anfangs 1776 und verblieb in diesem Amte bis zu seinem in jungen Jahren am 28. Ijar (8. Mai) 1785 erfolgten Ableben. B. Hirsch Janow und drei Dajanim hielten ihm ehrenvolle Leichenreden; auch B. David Dispeck (s. d.) widmete ihm einen Nachruf4). Michel von Dornberg (»der reiche Michel“) Hess sich 1538 in Fürth nieder, nachdem ihm vom Markgrafen Georg von Brandenburg im Jahre 1537 ein Geleitsbrief erteilt worden war, und musste sich verpflichten, ein Haus für etwa 600 fl. zu bauen (Henle S. 27 und 225). Dieses Haus wurde in der Geleitsgasse errichtet (das. S. 54). Die gegen seine Niederlassung vom Bat *) Vgl. oben bei Hirsch Frankfurter. 2) Eine Tochter des R. Simeha, Fradel, wurde die Gattin des Simon Hirsch Weil (s. d.)• Simeha ist der Schreiber der Hndschr. לבבה ua von R. Josua Heschel Lewuw, Rabbiner in Schwabach (Frankfurter Stadtbibliothek)- 3) Als solcher unterzeichnet er ein RabbinatsprotokoU im Sulzbach- Amsterdamer Streit wegen Drucklegung des Talmuds; vgl. Jahrb. I, 77. Im .שפד. בחדר (Furth 1790) ist er als Subskribent verzeichnet. ף Vgl. פרדס דוד S. 235. Jahrbuch J. L. G. VIII. 9.

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