Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 244)
- Language
- German
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125 hatte; R. Josua Heschel hält diese Anfechtung für völlig ungerechtfertigt, was er in einer sehr interessanten Auseinandersetzung näher begründet. Mäzene. 1. Natan Neta b. Jehuda Lob, Schwager desR. Jakob Kohn Popers in Koblenz, Lema b. Naftali und Natan Neta b. Samuel1), drei Gelehrte2), die im Jahre 17113) auf ihre Kosten den יורה דעה אשלי רברבי bei Salomo Proops in Amsterdam4) drucken Hessen. 2. Abraham b. Seligmann Lichtenstadt5) Hess mit Wolf Krakau (s. d.) den קיצור מעבר יבק (Fürth 1766) drucken. 3. Mosche b. Jehuda Lob Wesel6) und Cbajim b. Lob Niederwerrn (s. d.) bestritten die Druckkosten des קהלת שלמה (das. 1766). 4. J 0 s p e 1 L u s, d. i. Elieser Jospel 7 8), Sohn des Jizchak *) *) Herausgeber des מרפא לנפש (Furth 1722) und des *מעשה חיי (das 1726) hierüber und über alle folgenden Fürther Drucke wird näheres im 3. Teil vorliegender Arbeit berichtet werden. 2) א2ר שלשתן יושבין באזזלי תזרר. בק״ק פירדא sagt der Drucker im Vorwort zum Amsterdamer .יורד. דעד. s) Dieses Jahr fällt in die Zeit der Bücheruntersuchung in Fürth, wo nichts gedruckt werden durfte. 4) Hiernach ist die Angabe Steinschneiders in Jüd. Typogr. S. 71, wonach Sal. Proops nur den ersten Teil des Schulchan Aruch gedruckt habet zu berichtigen. 5) Seligmann (Pinchas) Lichtenstadt war als Vorsteher und grosser; Stadlan sehr geachtet; er starb in Fürth am 14. Tamus (17. Juli) 1780. 6) Enkel des ersten schlesischen Landrabbiners R. Bendit Wesel, dessen hier genannter Sohn Jehuda Lob in der genealogischen Aufstellung bei Kaufmann-Freudenthal a/a. O. S. 232 und 266 zu ergänzen ist. 7) Er starb in Fürth am 13. Elul (8• Spt) 1710 (Kaufmann-Gedenkbuch S. 424 Ho. 44), dort starb auch sein Vater Jizchak b. David am 16. Adar (3. März) 1695 (das. S. 421 Ho. 36) und dessen Gattin Sara am 5. Kislew (20. Hov.) 1678 (das. S. 441 Ho. 114); Jospels Gattin Lea starb dort am 24. Ab (9. August) 1711 (das. 442 Ho. 115 und die Richtigstellung in meinen Blättern 11, 64) und deren Sohn Zwi Hirsch am 8. Ab (4. August) 1710 (das. S. 428 Ho. 61). 8) Hicht der Sohn Juda Selkes, wie Kaufmann (Let2te Vertreibung S• 205 n. 4) annimmt.