Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 241)
- Language
- German
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Als Tochter des Secharja (Zacharias) Kleve (das.) wird auch Mirjam angeführt, die durch Heirat mit der Familie Eeinganum verschwägert war1). Ueber den von den Brüdern Gomperz angekauften und für die Fürther Synagoge gestifteten Vorhang s. unter Naumburg. Krailsheim, Naftali Hirsch, war Bezirksvorsteherund starb in hohem Alter in Fürth2). Seine Gattin Sprinz war die Tochter des gelehrten R. Chajim und starb im Alter von 92 Jahren3). Sein Sohn Gabriel, der Vorsteher in Fürth war, stiftete zu seinem Andenken einen Brunnen im Vorhof der Synagoge. Auch eine Tochter Gutei wird als Gattin des Manni כ׳־צ Baiersdorf genannt, die 1710 in Fürth starb4). Krakau, Salomo5) war stellvertretender Rabbiner in Schnaittach; seine Gattin Kela war aus Mainbernheim gebürtig; seine Tochter Frumetla war mit Simon, dem Sohne des R. Jeidel (s. d.), verheiratet, der im Jahre 1748 den Glauben wechselte und den Namen Matthäi annahm6); sein Sohn Wolf war Kassier beim Krankenverein und wird als Mäzen gepriesen (s. u. Mäzene). Krön, Jakob, Rabbinatsbeisitzer zur Zeit des R. Josef Steinhart; er wird schon 1759 in Fürth genannt, blieb aber ohne amtliche Stellung bis 1776. Im Sommer 1777 kam er an das Lehrhaus des R. Herz Braunschweig in Braunschweig und wurde zum Abschied von der Gemeinde Fürth noch mit einem Geldgeschenk bedacht. Er starb in Braunschweig am 24. Tischri (18. Oktober) 1794. 1) Bezüglich der anderen Kinder s. meine Blätter V, 90 n. 16. 2) Im Memorbuch der Altschule findet sich folgender Eintrag: יאא״נ הישיש הזקן ונשוא פנים כמר נפתלי הירש גראלסום בר גבריאל ז״ל בעביד שעסק כד ימיו בהכנסת אורחים וצדקה וגמילות הסדים ובנו הפ״ו כהר״ר גבריאל בנה באר מיים תיים בהצד ב״ה בעד הזכרת נשמתו ב״ז 1מ* (ohne Sterbedatum). s) Vgl. Kaufmann-Gedenkbuch S. 443 No. 119, wo das Sterbejahr fehlt; in der vierten Zeile heisst es in meiner Abschrift ,מצות ה; in der 5. Zeile muss selbstverständlich בת statt שאת stehen. Chajim ist vielleicht mit jenem identisch, dessen Grabschrift S. 409 Nr. 5 mitgeteilt ist. 4) Kaufmann-Gedenkbuch S. 437 No. 90. •) Weinberg; a. a. O. S. 119 nennt ihn Salomo aus Kolin. ß) Vgl. Würfel, Nürnberg, S. 122.