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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 238

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 238)
Language
German
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…/3486266-3486281--3172-3489538
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1i9 Wenige Jahre nach seinem Tode wurde von seinem Schule? R. Jona Rosenbaum aus Zell in Gemeinschaft mit dem nachmaligen Hamburger Oberrabbiner R. Anschel Stern aus Ste’inbach das von R. Mendel Eargau verfasste Werk גידולי טהרה, ein Kommentar zu Jore Dea § 201, nebst 41 Rechtsbescheiden, veröffentlicht (Fürth s. a. [1845]). Das tiefe gründliche Wissen und der Scharfsinn des Verfassers sind staunenswert. Von den beiden Teilen des Kommentars zeigt der eine die Quellen, auf welche die Entscheidung zurückzuführen ist, und der andere die sich hieraus ergebenden Folgerungen für die Halacha in ihren einzelnen Abzweigungen und besonderen Erscheinungen. Von den Rechtsbescheiden beschäftigen sich die fünfzehn ersten gleichfalls mit praktischen auf Mikwe bezüglichen Fragen; die anderen behandeln verschiedene Stoffe aus der religiösen Praxis. Mit bedeutendem Wissen verbindet der Verfasser einen hohen Grad von Bescheidenheit, wie dieses in der Vorrede des Werkes von seinem Schüler R. Abraham Wechsler aus Schwabach durch die eigenen Worte des Verfassers bestätigt wird. Mit seinem Freunde R. Wolf Hamburg in Fürth stand R. Mendel Kargau in sehr lebhaftem Verkehr und Meinungsaustausch* 1). Das Buch שפה ברורה von Dr. Gabriel Hirsch Lipmann (Fulda 1839) enthält eine Zuschrift Kargaus vom Jahre 1889, worin er gegen die Behauptung Luzzatos im אוהב נר sich verwahrt, als ob der Targum Onkelos nur für gewöhnliche Menschen (הדיוטות) geschrieben sei 2). Katzenellenbogen, Mosche, Sohn des Saul, wurde 1670 geboren; im Alter von 24 Jahren wurde er als Rabbiner nach Pudheiz berufen und blieb dort bis 1700, wo er nach Fürth übersiedelte, um dort als Talmudlehrer3) im Bethamidrasch מענרל בן ב״ה נפתלי קדגוי זצ״לת״ה בעמו־ שעסק בתורה יום ולילה גם כשהיה בעל משא וטתן והרביץ הודה בישראל הפליא עצה הגריל תושיה לבל שואל בעיר פאריז ואה״ב הוד לביתו פה העירה ומודה הודאה הרבה שגה ומקום שיפול העץ שמה יהי' פירזתיו פדי צדיק ני הגיה ברנה לדור חדים בספרו גידולי טהרה בזנות זה ובובות צדקתו ועגותנותו הגדולה שהיי בו תנצבי׳ה ונוי. 1) Vgl.!שמלת בנימי I S. 71b, 76, 79b, 128, 135b, 137, 141; 11 S.8b, 120, 121,124, 131b. — שער וקנים II S. 4, 29, 59, 65, 126, 156 b; vgl. auch )ahrbuch VI S. 214 und 232. a) Vgl. שפה ברורה S. 12a Note. ’) Er war nicht Rabbiner in Fürth, wie Neubauer im cod. Oxford 1794 irrtümlich angibt.

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