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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 232

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 232)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486281--3166-3489532
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113 Hess, Josef, c. 1762—1780 Eabbinätsbeisitzer* 1) unter E. Josef Steinhart und Verfasser der Schrift בן פרת יוסף, die eine Erklärung sämtlicher Haftarot enthält und nach seinem Tode von seinem Sohn Isaak mit Zusätzen versehen und zum Druck befördert wurde (Fürth 1796). In regem Briefwechsel stand er mit seinem Jugendfreund E. Mosche Kohn in Weikersheim2). Im Jahre 1780 kam er als Landesrabbiner nach Kassel, wo er nach dreizehnjähriger Wirksamkeit am 27. Cheschwan (2. November) 1793 sein Leben beschloss3). Sein Sohn Isaak4), Eabbiner in Stadtlengsfeld, hielt dort und in Kassel zu seinem Andenken eine Trauerrede, die unter dem Titel קול בבי (Offenbach 1795 5) veröffentlicht wurde. E. Josef Hess war ein Schwager des Dajan E. Kofmann Metz (s. d.) und approbierte den של״ה (Fürth 1764), אליה רבה (das. 1768) und הדושי הלכות רשב״ץ (das. 1779, approb. 1777). Seine Frau war die Tochter des Samuel b. Seligmann Ermreut in Fürth (s. u. unter Vorbeter). Höchheim, Mosche (ר, משה כ״ץ ביה חיים העבים), c. 1750 in Höchheim (Unterfranken) geboren, erscheint zum erstenmal nachweislich 1782 in Fürth und wird 1790 Eabbinatsbeisitzer unter E. Salman Kohn6). Nachdem er bei seinem Vater Chajim, der 1793 als Subskribent des מכלול verzeichnet ist, den ersten Talmudunterricht genossen hatte, kam er nach Fürth, um dort unter Leitung des E. Josef Steinhart und E. Wolf Hamburg dieses Studium fortzusetzen. Er erwarb sich auf diesem Gebiete umfassende Kenntnisse, die ihn befähigten, mit berühmten Zeitgenossen in Meinungsaustausch zu treten. Nebenbei beschäftigte er sich, wechslung Steinschneiders trifft nicht zu; der Verfasser verwechselt vielmehr Cat. No. 8388 mit 8340. 1J Er wird schon 1758 im Protokollbuch als מוספה דיין erwähnt. 2) Vgl. dessen דרבוני זהב S. 47 ff.; meine Blätter 111, 81. 3) Vgl. mein Nathanael Weil S. 77. 4) Wohl identisch mit dem Respondenten des R. Salman Kohn; vgl. שו״ת בגדי כהונה S. 69. 5) Fehlt in Jellineks Bibliographie hebr. Denk- und Trauerreden in der Zunz-Jubelschrift S. 61. 6) Vgl. Cat. Bodl. 6448, wo jedoch der Geburtsort und das Geburtsjahr unrichtig sind. Auch in Mtsch. 1905 S. 740 ist Höchheim mit Hechingen verwechselt. Jahrbuch J. L. G. VIII. 8

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