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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 190

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 190)
Language
German
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71 das. S. 81); eine Probe seines grösseren Werkes aber Mathematisches im Talmud gibt Lippmann in der Ausgabe des ס״ ד.שם (Fürth 1834 S. 12 1). . Berlin, Maier, auch Abraham Maier Berlin genannt, war der Sohn des R. Samuel (Sanfel) Halberstadt, der als Dajan in Berlin wirkte und 1792 als Rabbiner in Strelitz starb, und der Enkel des Benedikt b. Meir in Halberstadt (st. 1700) * 2). Seine Mutter Rechel war die Tochter des Hirsch Wiener in Berlin, die Enkelin des Dajan Model Ries in Wien3). — Maier Berlin liess sich als Bankier in Fürth nieder und stand als Gemeindekassier, Deputierter und Vorsteher der Landesjudenschaft des fränkischen Kreises (Landparnes, hebr. זעציבי), sowie als Ansbachischer Hofmünzlieferant in hohem Ansehen4). Seiner persönliehen Intervention bei Kaiser Franz Josef II. in Wien war es zuzuschreiben, dass der vom Fürstbischof in Bamberg den Juden seines Landes verbotene Hausierhandel wieder gestattet wurde. Mit dem Vorsteher Bendit Hamburg (s. d.) in Fürth5 6) wurde er am 29. November 1762 während des siebenjährigen Krieges als Geisel für die der Gemeinde auf er! egte Kontribution im Betrage von 20000 fl. nach Berlin geschleppt und erst, nachdem ein grosser Teil bezahlt war, wieder freigelassen. Er starb in Fürth am 12. Schebat (19. Januar) 1780. Seine Gattin Röschen Dina, die Tochter des Feibelmann Emmerich (Philipp Salomon Gumpertz) in Frankfurt a. M,, starb 1768 in Fürth3). Aus 1) Vgl. Mtsch. 1906, S. 113. 2) Vgl. Auerbach, Geschichte der Gemeinde Halberstadt, S. 33; Eckstein, Nachträge zur Geschichte der Juden im ehemaligen Fürstbistum Bamberg, S. 5. Die Vermutung Auerbachs a. a. O., dass der hier genannte Samuel Halberstadt mit dem gleichnamigen Rabbiner in Hagenau identisch ist, bestätigt sich nicht; dieser stammte aus Prag und starb 1753 als Rabbiner in Hagenau; vgl. Hock, die Familien Prags, S. 99 n. 1. 3) Siehe die Stammtafel im Anhang, Beilage VII b. ף Vgl. Henle S. 103. 5) Vgl. das. S. 154. 6) Vgl. Kaufmann-Freudenthal a. a. O., S. 254 und 275. Das Memorbuch der neuen Synagoge in Fürth widmet ihr folgenden Nachruf: *האשה החשובה זבו מרת דיזבי,בת המנוח מהור״ר סייבלמן עמריך ד<**ל מק״ק פ״פ דמיין. אשת הקצין הרבני ג'*ד. דקהלתגו מהור״ר מאיר בערלין מפר. יצ״ו ובעבור ובו* ובמותה לא נפרדה שעזבה סך מסוים לדבר טוב לסעד. בד!**מ ללומדי תורד., זנדבה כסף יאמפף להדליק בבה״ב בל שבת זי״ט לזנרון נשמתה זבד יום א* ה״י תמוז תקכ״ה לפ״ק.

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