Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 209

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 209)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
88% known words query
IRI
…/3486266-3486277--2258-3489064
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

181 der Grammatik als einen sehr wichtigen Lehrgegenstand für Kinder ansehe. Dennoch erteilte er Approbationen auch für andere Bücher 1). Rapoports Gattin Sara Chaja, der von der Gemeinde ein Witwengehalt von 50 fl. bewilligt wurde, starb 5 Jahre nach ihrem Gatten am 5. Tamus (28. Juni) 1751; im Memorbnch wird ihre Frömmigkeit und Menschenliebe gerühmt. Die tiefe Gelehrsamkeit und Geistesschärfe, die R. Baruch Rapoport auszeichnete und ihm den Ehrennamen ד* בתך חריף eintrugen, gingen auf seine Söhne über, wie auch seine Töchter sich mit Männern verbanden, die auf dem Gebiete des Thora- Wissens ebenfalls klangvolle Namen aufzuweisen hatten 2). Der älteste Sohn Arje Löb, c. 1693 geboren, hatte sich durch Heirat ein grosses Vermögen erworben, das jedoch in der Geschäftsgemeinschaft mit dem Hofjuden Gabriel Frankel in Fürth wieder verloren ging 3). Er musste sich deshalb nach einem Erwerbszweig umsehen und nahm das Rabbinat der vier Gemeinden .אשמיד (s. oben) mit dem Sitz in Schnaittach an. Von dort wurde er 1742 nach Heidingsfeld als Rabbiner des Würzburger Kreises berufen, nachdem die von sämtlichen Vorgängern der hochstiftlichen Judenschaft per vota majora geschehene Wahl am 10. August 1742 durch Fürstbischof Friedrich Karl bestätigt war. Hier stand er in hohem Ansehen und erwarb sich innerhalb seines Wirkungskreises während seiner 38jährigen amtlichen Tätigkeit die Anerkennung und Verehrung aller derjenigen, die unter seiner geistlichen Führung standen4). Asulai besuchte ihn hier auf der Durchreise5). ף So approbiert er 1712 חמשה חומשי תורה (ed. Wilhermsdorf), 1714 .חלבי בתדר. und Amsterdamer גירסא 1718 ,סם/ 1717 ,0גי משה 1716 ,קצור של׳־ה 1715 ,ש״ם שרה 1725 ,מאיר עיגי תבמים 1724 ,תודת יום!» 1723 ,מהרש״א 1721 ,הלבות רב אלפס 1719 ,דיגוקא דעה und שבט מוסר 1726 ,אבן העזר und משגיות ס, זרעים 1732 ,יד בל בז 1727 ,תפוחי זהב, 1738 משגה תורה und 1744 ,קרבן אהק 1742 ,קהלת שלמה 1741 ,סדר תפלה 1740 ,לחם הפגים סדר קיגות 1746 .מעדגי יום טלב und מגל המומר. 2) Die Zusammenstellung der Nachkommenschaft im Hagoren von Horodezky 1,50 enthält verschiedene Angaben, die der Berichtigung bedürfen. 8) Carmoly העורבים ובגי יוגה p. 18. 4) Approbationen von ihm finden sich 1744 za 1752 ,מעדגי י״מ za מחרש רבות und 1755 ,מאיר עיגי חכמים zu 1764 ,מהר״של zu אלפסי und 1778 zu חחשי הלבות דשב״׳ץ. ö) Vgl. 1 שם הגחלים. c.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.