Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VII. 1909 - 5670 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 440)
- Language
- German
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380 des Vaters, seinen בנו קטן zu verheiraten und hier doch der Vater das Geld hergäbe, da der Unerwachsene noch keinen eigenen Besitz habe. Diese anscheinende Schwierigkeit erledigt sich aber durch Malbims Erklärung zur Stelle, dass hier nicht von קטן ממש, sondern von גדול הסמוך על שולחנו של אביו die Bede sei, wie Malbim es dort mehrfach durch Beweise belegt. Zu Note 14 bemerkt Herr H. sehr richtig, dass zwischen den Worten אין צריך קניין und dem ואם קנה לא הפסיד ein Wider- Spruch zu sein scheine, da jene Worte als לכתחלדי und letztere als בדיעבד aufzufassen seien. Diesen Widerspruch zu lösen, verweist Herr H. auf רמב״ם פ״ה דמכירה שפסק בהל, י״א שהמגרש אשוזו א״צ קנין ובהל, י״ב כתב נהגו רוב המקומות להקנות ויד אע״פ שא״צ. Zu Nr. 23 וא״ריוסי מסור היי הוא כמסית וממונו הפקר bemerkt H., dass die Quelle ihm unbekannt sei, und verweist auf Baba Kama 119a, כי שם איכא טלונתא בין רב הונא ורב יהודה אם מותר לאבד ממון של מסור. Möglicherweise mag hier dier die Quelle für das Citat im סב״עג״ג und רב יהודה ר״י fälschlich als ד יוסי angeführt sein. Frankfurt a. M. Prof. Sulzbach. Zur Biographie des R. Baruch Wesel (Jahrb♦ V). Als es sich um die von den Kgl. Behörden gewünschte Anlegung eines jüdischen Friedhofes in Breslau handelte und der Gemeindevorstand der erheblichen Kosten wegen sich diesem Verlangen gegenüber ablehnend verhielt, liess Landrabbiner Gumpertz das Anerbieten machen, die erforderlichen Gelder vorzuschiesen. (Brest Staatsarchiv: St. Brest II 71c, Protokoll vom 29. Nov. 1749.) Zu S. 204 Ein Sohn des genannten Landrabbiners — es kann rar der älteste, Elia, in Betracht kommen — heiratete im Jahre 1735 eine Tochter des R. Meir, eines reichen Mitgliedes der Posener Gemeinde und Sohnes des verstorbenen früheren Vorstehers Bär. (Posener handschriftliches Gemeindebuch II, im Besitz der dortigen Synagogengemeinde, Bl. 167 b.) Breslau. Dr. J. Landsberger.