Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VII. 1909 - 5670 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 418)
- Language
- German
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358 Ein drittes Targum zum Esterbüche hat die Biblia Begia; es unterscheidet sich im Beginne und im weiteren Verlaufe an verschiedenen Stellen vom eigentlichen Targum. VDI und IX. Die bio- und bibliographischen Angaben, werden hier am Schlüsse noch ergänzt werden. XVI. Die auf dem Titelblatte des Schriftchens נסתור הכומר angekündigte Einleitung (פתה הדבר בל״א) habe ich nicht mehr geschrieben, weil ich über die corrumpierten Ausdrücke in neugriechischer Sprache nicht hinwegkommen konnte. Die Anmerkungen Bergers gehören zu dem von demselben im Magazin 1889 abgedruckten Commentar des Binjamin b. Jehuda zum Esrabuche. XVII. Das aus dem Werke des שואל ומשיב von Babbiner J. S. Nathansohn in Lemberg mitgeteilte Besponsum hatte ich zu meiner eigenen Instruktion kennen lernen wollen, nachdem ich den Orden corona d’ Italia erhalten hatte, das von einem׳ Kreuze umziert ist, das aber zugleich das Wappen des Staates bildet. XVIII. Gemeint ist das Buch ״Aus meiner Bibliothek“, welches 1898 erschien. XX. Die Gedichte sind zum Teil im Sammelband des Mekize Nirdamim-Vereins (15. Jahrg.) abgedruckt. XXIII. Die Schrift des Dr. M. Bosenfeld führt den Titel: Der Midrasch p. p. über den Tod Moses (1899). XXV. Das Buch, mit dem sich der Verewigte noch auf seinem Krankenlager so sehr gefreut hatte, war: Aus dem Leben der deutschen Juden im Mittelalter. Das ס׳ העתים, welches er zu ediren beabsichtigte, konnte er nicht mehr in Angriff nehmen. Zwei Wochen nachdem er diesen letzten Brief an mich ge^ richtet hatte, schloss er seine Augen für immer. Es sei mir gestattet, zum Schlüsse den Nachruf,'den ich dem dahingegangeneu Freunde in der ״Jüdischen Presse“ vom 6. April 1900 gewidmet, hier nochmals folgen zu lassen. Er lautete : B e r 1 i n, 2. April. Der Tod hält Ernte. Von Land zu Land, von Stadt zu Stadt schleicht die schwere Geissei unserer Tage, die Influenza, und fordert unerbittlich ihre Opfer. Wiederum hat sie eine der Leuchten der jüdischen Wissenschaft, einen Fürsten