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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1910-01-01 · VII. 1909 - 5670 (1910) · page 351

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VII. 1909 - 5670 (1910)
Date
1910-01-01
Page
– (sequence 351)
Language
German
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…/3486266-3486279--2844-3488764
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291 Manuscript enthält, bis heute unbekannt geblieben ist. Während aber die Einleitungsworte שאל מתא ורבנא יעקב בר נסים וכד im Manusc. Halberstamm fehlen, sind sie in diesem Manusc. fast mit demselben Wortlaut wie im Manusc« Oxford (Opp. add. quo. 162) vorhanden. Auch im weiteren Texte stimmt dieses Mannsc. mit dem Oxforder überein, so dass man annehmen kann, dass sie beide auf eine gemeinsame Vorlage zurückzuführen sind, wenn nicht gar der eine Text eine Abschrift des anderen ist. Doch muss wohl der Abschreiber des Parmaer Manuscriptes mehrere Vorlagen vor sich gehabt haben, da er in den Eandglossen auch andere Texte berücksichtigt. Aus dem Vermerk: אני מרדבי שמואל אנסימו יצ״ו כתבתי את הספר זדי־, der sich auf einem der dem Text vorgehefteten Blätter befindet, könnte man eventuell feststellen, von wem und zu welcher Zeit dieses Manusc. geschrieben worden ist. Auf einem anderen Blatte findet sich der Vermerk אני אליקים דוגאטי שנת תכ״די־ eine Bemerkung, die von einem späteren Besitzer des Manusc. herzurühren scheint. f) Genisa-Fragmente. Unter den aus dem Osten gekommenen Genisa-Fragmenten fanden sich auch einige Bruchstücke verschiedener Handschriften des Scherira-Briefes. Deren Vergleichung mit den bekannten Manuscripten ergab, dass sie zumeist sicherlich dem sogen, französisehen Text angehören und den Manuscripten Wien und Paris am nächsten stehen. Keines der mir bekannt gewordenen Fragmente reicht bis in den Teil des Sendschreibens, der die Geonimperiode behandelt, nur eines enthält ein Stück aus der Amoräerzeit. Zwei Fragmente zweier verschiedener Handschriften fand ich bei Herrn Elkan Adler in London, der mir freundlichst gestattete, eine Abschrift zu nehmen. Das eine besteht aus zwei losen Blättern Papier, die je 17 in schöner Quadratschrift geschriebene Zeilen enthalten. Der Schreiber pflegt anstatt Pathach und Komez ein א, statt Zere und Chirik ein י, öfter ה statt א und umgekehrt, או statt אי u. dergl! zu schreiben. Die erste Seite beginnt mit den Worten פה אחד. ובימי רבי איסתייעי מילתיהון דמילי דמתניתין כמפי הגבורה אימ[ירן], die zweite Seite schliesst: ואיבאדובאתא דאוסיף בחיי רבי פירושי בנון הא דתנן הבנים יוצאין בקשרים ובני מלבים. Das zweite Blatt beginnt: ר״ יוחנן תניד. ב תלתה יומי וסברה בתל תה Jahrbuch J. L. Gr. VII. 19

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