Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 392)
- Language
- German
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…/3486266-3486275--1984-3488347- Visual Library
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819 מעיך במוך) ושיהיו גם תלמידיו בולם הגובים וראוים לאמ״ו הולכים ודבקים ביראת ה׳ ובתורתו, ושיתן לו השם בה לעמוד תמיד על משמרתו ולהגן ולהושיע בחכמתו ובתורתו על העם החוליים בעקבותיו ושיוסיף לשבת בשלום ובשלוה וכבוד גדול בעיר מולדתי בל הימים. בה דברי הצעיר מתלמידי אמ״ו אשר מתאוה רק לישב בצל תורתו וחכמתו שמשון בלא״א כהר״ר פייבש האנויא יצ״ו. Nur zwei Jahre nach seinem Amtsjubiläum war es ihm noch vergönnt, seinem hohen Berufe zu leben. Am 1. Mai (9. Tjar) 1849 raffte ihn im 55. Jahre seines Lebens ein plötzlicher Tod hinweg*. Die Aufregung und die Trauer über sein unerwartetes Hinseheiden war unbeschreiblich. In allen Hamburger Tageszeitungen erschionen ehrenvolle, ausführliche Nachrufe auf diesen merkwürdigen, seltenen Mann, der wie ein helleuchtendes Meteor am Himmel des Judentums gestrahlt und so frühzeitig dahingeschwunden war. An seiner Bahre hielt der Altonaer Oberrabbiner Jacob Ettlinger eine ergreifende Bede, in der er der langjährigen und innigen Freundschaft, die ihn mit dem Betrauerten verbunden hatte, gedachte. Auf Ersuchen des Gemeindevorstandes hielt Ettlinger auch in der grossen Synagoge die Trauerrede, welche im ״treuen Zionswächter“ abgedruckt ist. Auch die portugiesische Gemeinde beteiligte sich in einer würdigen Feier an der allgemeinen Trauer und ebenso wurden in allen Synagogen und Lehrhäusern Trauerfeierlichkeiten veranstaltet. Der im Waisenhause gehaltene Hesped von Dr. Krüger wurde unter dem Titel זבד צדיק veröffentlicht. Bernays wurde am Grindelfriedhof beigesetzt. Seine Grabinschrift lautet: והמשכילים יזהירו בזה• הרקיע ומצדיקי הרבים בכוכבים לעולם ועד. פ״ג אדמ״ו הגאון המפורסם פאר הדור מה״ו יצחק איצק בן מהוריד יעקב בעיניים הבם דקיק אשכנזים בהמבורג. רועה עדתו ביראה ובחכמה עשרים ושבע שנים, נפט- פתאום ביום ג, מ" אייר ונקבר ביום הי י״א אייר תר״ט לפ״ק. תנצב״ה. Bernay’s Ehe mit Sara, Tochter des Hofagenten Behrens aus Hannover, entstammten vier Söhne, Professor Jakob Bernays, Privatdocent in Bonn, Professor Michael Bernays, die Kaufleute Bärmann und Juda Louis Bernays, sowie zwei Töchter, von denen eine mit S. Heine in Hamburg und die zweite mit Löw Beer in Brünn verheiratet war. Schriftlich sind ausser gelegentlichen Erwähnungen in den Schriften seines Schülers S. B. Hirsch (z. B.Pentateuch-Commen-