Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 366)
- Language
- German
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[־29 nicht einmal bei der ersten Besetzung zum heiligen Lande gehörte. Dass Josephus Alt. IV, 6, 6 berichtet, das frühere Arke im Gebirge Seir heisse zu seiner Zeit Petra, dass ferner Eusebius und Hieronymus den Ort mit Petra des Josephus identifizieren, beweist für unsere Frage absolut nichts. Denn würde selbst Josephus, Eusebius und Hieronymus ausdrück־ lieh sagen, ein Ort רקם im Gebirge Seir sei identisch mit Petra und würden in jener Gegend zwanzig Städte רקם heissen, so wäre doch unmöglich an unser רקם דהגרא zu denken. Erstens wird das Gebirge Seir in der heil. Schrift aus־ drücklich vom Besitze Israels ausgeschlossen (Deuter. 2, 5). Zweitens finden wir schon in ganz früher Zeit Maasrot- Bestimmungen auch für die nicht zum heiligen Lande gehörigen Teile von Ammon und Moab, nicht aber für Edom, (auch דדב״ז in seinem ס׳ ״קר תפארת wirft diese Frage auf), denn für Edom hatte der Prophet (Jerem. 49, 18 u. folg.) Verödung bis ans Ende der Zeiten vorausgesagt, und ist es darum unmöglich, dass die heimkehrenden Exulanten eine Stadt mitten in dem vom Worte des Propheten getroffenen Lande heiligten, das bis auf den heutigen Tag eine Stätte des Todes und der Verwüstung geblieben ist. Von Ammon und Moab dagegen heisst es (Jerem. 48, 47; 49, 6), dass sie wieder bewohnt sein würden. So begreifen wir, dass diese Länder im Gegensatz zu Edom auch von Juden besiedelt wurden. 11. רפיח דהגרא vermuten Neubauer und Hildesheimer am נהל מצרים, doch auch dagegen ist zu betonen, dass das Land südlich von אשקלון bis zum נחל מצרים nicht einmal bei der ersten Besetzung zum heiligen Lande gerechnet wurde. Aus der zitier־ ten Tosefta Schebiit IV geht hervor, dass sich die Südgrenze der zweiten Besetzung mit der der ersten deckte סמוך לעמון ומואב ולארץ מצרים שתי ארצות הן וכר. Die heimkehrenden Exulanten zogen demnach die Grenze von קדש ברנע) רקם גיאה) in der Wüste Paran nach גניא דאשקלון, das Gebiet von ניר־גרדיקי bis zum נהל מציים aber blieb beim Ausland und wrurde seiner schlechten Beschaffenheit wegen nicht einmal mit טומאת ארץ העמים belegt. 12. An anderer Stelle beweise ich, dass das heutige Drusengebirge, von den Griechen und Römern Chauranitis genannt׳