Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 354)
- Language
- German
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…/3486266-3486275--1946-3488309- Visual Library
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281 begreifen Hildesheimer nicht (Beitr. Note 285), der die Zusammen- Stellung von לשם דן mit Paneas für ״eine sehr alte, falsche Identifizierung“ hält. Den unteren Teil der Stadt Paneas (später מתרנגול קפרין ולמטן genannt) mit seinen fruchtbaren Feldern, Weinbergen und Baumgärten heiligten die heimhehrenden Exulanten nicht, um diesen Teil den Armen im Schebiitjahre als Zuflucht zu lassen, wohl aber den oberen Teil auf dem Hügel, den späteren תדנגולא למעלה מקסרין. Dieser Hügel ist ein südlicher Ausläufer des Chermon und stellt einen Grenzpunkt des von Mosche und Josua eroberten Landes dar; so wurde durch seine Heiligung der alte Besitzstand festgehalten. Tn Pessachim 117 wird der Ort, an dem sich das Götzenbild Micha’s befand, בכי genannt, nach dem Schriftvers eine Örtlichkeit in לשם. Was den Namen בכי betrifft, habe ich im Osten der Stadt Banias am Abhang des Hügels תדגנולא uralte Mauerreste, nur noch die Fundamente eines Gebäudes gefunden, von den Arabern mit Kbebe bezeichnet. Es liegt nahe, in diesem Namen eine Verstümmelung des פסל מיכה עומד בבכי wiederzufinden. .נימרין Im Ostjardenland (im Baschan und im Drusengebirge, das wir weiter als den Gilead des Machir nachweisen werden) gibt es vier Städte, deren Namen נימרין ähnlich sind (Siehe Nachträge No. 4), aus der Tosefta Schebiit IV lässt sich jedoch deutlich erkennen, welches נימרין an unserer Toseftastelle (ebendas, ,weiter) gemeint ist. An der ersten Toseftastelle heisst es nämlich betr. der Städte, die man anfänglich nicht zum heiligen Lande rech- ונאסרו כגון (Siehe Nachtr. No. 5) [עיירות המותרות בתהום ניתר [דיא nete und darum für Schebiit frei hielt: צוד וצייר ונשמי ויגדי טב וכר Die Bedeutung der Stelle ist folgende: Ursprünglich glaubte man, die heimkehrenden Exulanten hätten die Grenzlinie von תרנגולא (bei Paneas) nach Namir-el-Hawa, 62/ג Kilom. südöstlich von der Eisenbahnstation Schech-Miskin (שוקמזיי), gezogen; nach dieser Annahme lagen die Städte im Gebiete von דיא Nawa, nämlich צור צייר וכר, nördlich, das heisst ausserhalb des geheiligten Gebietes und waren Schebiit-frei. Nachher wurde jedoch festgestellt, dass die Grenzlinie der heimkehrenden Exulanten,