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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 352

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 352)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486275--1944-3488307
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280 und von da an, bis sic nach ungefähr 300 Jahren die Residenz Diokletians war, entwickelte sie sich zu einer römischen Gross־ stadt mit allen ihren Vergnügungsstätten, Bädern, Theatern und Tempeln, dass selbst römische Kaiser von ihrer Schönheit, die Natur und Kunst ihr verliehen, gefesselt wurden. So verstehen wir, dass die Stadt zur Zeit des R. Jona (unter Diocletian) nordöstlich (nach dem Dorfe Dschebata zu) über תרנגול דקסרץ hinausging, es handelt sich dabei nur um eine Ausdehnung von 4 Mil (6 Kilom.) von Westen nach Osten, was der Jerusch. Challa II auch von Caesarea maritima berichtet; dieselbe Ausdehnung hat heute Beyruth von Westen nach Osten und Damaskus von Norden nach Süden. Die Worte des R. Jona (Jeruschal. Demai II, 1) erklären sich demnach in folgender Weise. Nachdem es dort heisst: ר׳ יונה בשם ר״ש בן זכרי׳ המעין י האפורים בפניים האגוזים והאורז והשומשמין ופול המצרי fügt R. Jona hinzu: הדא דתימר מתרנגול קסיין ולמעלן אבל מתרנגול קפרין ולמטן כארץ ישראל היא. Die Bedeutung der Stelle ist, dass auf dem Markte der Oberstadt von Paneas nur Nüsse, Reis, Sesam und egypt. Bohnen als Früchte des heiligen Landes zu betrachten waren, alle anderen Bodenerzeugnisse jedoch aus dem Gebiete von Damaskus stammten, auf dem Markte der Unterstadt, das ist im westlichen Teile von Paneas, mussten alle Früchte als solche des heiligen Landes angesehen werden. Der Jarden hat zwei Quellen, die 3 Kilom. von einander ent־ fcrnt sind, die westliche heisst עין־אל־דן, die östliche עין פנייס (in der Höhle von Banias), die Hauptquelle ist die östliche. Solange die Stadt Paneas blühte, gehörten beide Quellen zum Gebiete der Stadt, durch die furchtbaren Verheerungen jedoch, die über das heilige Land hereinbrachen, wurde der westliche Teil der Stadt um עין־אל־דן vollständig zerstört, sodass heute nur der östliche Teil, die 3 Kilom. davon entfernte Niederlassung am עין פנייס, er־ halten geblieben ist. Ohne jede Schwierigkeit lassen sich daher die verschiedenen talmudischen Angaben verstehen, die לשם דן mit Paneas identifizieren (Megilla 6a, Bechoroth 55a אמר ר׳ יצחק לשם זו פמייס — תניא ירדן יוצא ממערת פמייס ובר אמר ר׳ הייא בר אבא אמר ר, יוחנן למה נקרא שמו ירדן שיורד מדן; Pirke de R. Elieser 27 דן זו סדים; Targ. Schirhaschir. 5, 4 ל?זם דן דמתקריא סמיאס) und wir

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