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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 276

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 276)
Language
German
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204 verkürzt worden seien, ausgeschlossen erscheint. Jedenfalls eifolgte im Laufe der Zeit an alle, die beiden jüngsten Söhne ausgenommen, über welche sich in unseren Akten keine Nachrichten finden, die Auszahlung baren Geldes1 *), wozu noch die sicherlich ganz erheblichen Aussenstände kamen. Seines ältesten Sohnes Elias haben wir gelegentlich bereits mehrfach Erwähnung getan. Es wäre noch zu bemerken, dass er bereits 1742 verheiratet war10 ,(־ Jahre später war er Vater zweier Söhne und einer Tochter; von seiner Frau erfahren wir nichts als ihren Vornamen Zorel 3). Er befand sich wohl fortgesetzt in schwieriger pekuniärer Lage, da sein Vater ihm, wie schon erwähnt, finanziell beispringen musste und wir von seinen Gläubigern noch im Jahre 1757 hören4), obwohl ihm bereits 1755 sein väterliches Erbteil an barem Gelde ausgezahlt war5). In demselben Jahre finden wir ihn als tolerierten Juden in Festenberg, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Breslau ansässig 6). Moses war etwa 1733 geboren7), erreichte also, da er 1803 starb8), ein Alter von ungefähr 70 Jahren. Er war wohl der einzige unter den Söhnen des Landrabbiners, welcher von frühester Jugend an ununterbrochen bis zum Tode seines Vaters um ihn weilend, sich anhaltend religionsgesetzlichen Studien hingab, die er nach seiner Verheiratung in polnisch Lissa, der damals an bedeutenden jüdischen Gelehrten reichen Gemeinde, mit grösstem Eifer fortsetzte9). Die Schliessung seiner Ehe erfolgte nach dem נ) Das. Bl. 77b—78. Das.: |. 1759, Bl. 141b und 217a, ). 1767. Bl. 12b —13a. Von dem zweiten Sohne Moses findet sich allerdings auch keine direkte Quittung über den Empfang der ihm zustehenden Erbschaft, wohl aber eine Bescheinigung desselben über richtige Rechnunglegung seitens der zur Verteilung derselben eingesetzten Kuratoren (das. J. 1755, Bl. 175—76). ־) Das.: Mag ׳Akt. 16.5, vol. I, BI. 136b. •) Das. vol. II, Bl. 82a. 4) Das.: Handschr. ). 159, Bl. 135. 5) Das.: Signaturbuch v. J. 1755, BI 77-78. 6) Daselbst. ד) Das.: Jiag.-Akt. 16.5, vol. I, Bl. 136b. 8) Lewin: Gesch. der Juden in Lissa, S. 346. ö) Vgl. seine Vorrede zu dem von ihm herausgegebenen Werke seines Vaters,מקור ברוך, Amsterdam 1771, und die Approbation zu demselben seitens des

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