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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 466

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 466)
Language
German
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343 בכבוד הגאון מוהר״י נר״ו אזי אקנוס ואקבל על עצמי שאחי' פסול לבל דבר שבקדושה ובפרטו׳ מלעבור לפני התיבה הן בכאן או בקהלות אחרי' עד עולם ולסד׳ חתמתי נעשה פה פראג יום ד יי׳ט ימים לחודש חשון תקטיז לפ״ק ה,ק״ משה ברנדס סג״ל שיץ (?). Hanau. Dr. Bamberger. Nachbemerkung zum ביאור הגט מר׳ שמשון מקינון *). In der Einleitung zum ביאור הגם מרש״ק habe ich zu bemerken vergessen, dass dieser ביאור sich bereits in שלטי גבורים zu מרדכי, Ende גטין, findet. Er ist aber dort so verstümmelt wiedergegeben, dass dieser neue Abdruck nicht überflüssig war. Indes machte mich Herr Dr. A. Freimann auf ein kleines, äusserst seltenes Heftchen aufmerksam, das sich in der Frankfurter Stadtbibliothek befindet und welches neben zwei oder drei kleineren Abhand־ lungen den ביאור הגט des R. Simson enthält. Dieses kleine Buch, dem der Titel fehlt, ist ungefähr 1515 in Konstantinopel gedruckt, und bis jetzt so gut wie unbekannt geblieben. Unser ביאור lehnt sich dort an einen גט an, welcher datiert ist: Mantua 13. Tischri 5199 1439; wir haben also bis jetzt drei verschiedene Datierungen, welche dem ביאור zur Vorlage dienen : die Wiener Handschrift, Zürich 1347, den Konstantinopler Abdruck, Mantua 1439 und endlich schickt die Handschrift des מרדכי הגדול, die ich benutzt habe, einen ganzen גט voraus, datiert: Bamberg 28. Ab 5100 1340. Es ergibt sich also, dass aus diesen Daten nichts auf die Lebenszeit R. Simson zu schliessen ist; jeder Kopist wählte sich das ihm nächstliegende Formular, worauf mich auch Herr Rabbiner Jacob Schor zu Kutty in einem liebenswürdigen und inhaltreichen Briefe aufmerksam machte, was aber übrigens bereits von Halberstamm in Kobaks ״Jesehurun* 5. Bd. S. 167 ״Ueber einige alte hebr. Druckschriften“ moniert wird. Ich danke auch Herrn Schor für die Aufklärung über die Zeit R. Simsons, durch welche die Zweifel des שם הגדולים gehoben sind und es evident erscheint, dass R. Simson ein Schüler des R. Moses aus Coucy war. *) Vgl. Jahrbuch III hebr. Abt. S. 3 und 26 ff.

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