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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 440

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 440)
Language
German
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…/3486266-3486273--1566-3487928
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317 in Gnesen und zeichnet als erster. 1643 zeichnet er wieder als Posener Vorsteher. Eüeser b. Jakob Blin Aschkenasi liess 1615 in Lublin seine bedeutenden Zusätze zum סדי עברדנות drucken 1). Aus Bamberg flüchtete R. Mose Minz nach Posen und war dort von 1474 bis zu seinem zwischen Juli und Oktober 1508 erfolgten Tode Rabbiner2). Aus Barr in Eisass stammte R. Jesaja ben Mose, ein Armen Vorsteher in Krakau, der dort 1572 starb. R. Abraham ben R. Me’ir דק war Rabbiner in Barr und sodann Haupt einer talmudischen Lehranstalt in Lemberg, wo auch sein Vater Rabbiner war. Er starb dort 1644. Ein Nachkomme des Rabbiners in Barr, R. Jekutiel Salman, war R. Salman Perls in Brody3). Berliner, R. Elch an an war ein Schwiegersohn des R. Meschullam Salomon Mirels, eines der Wiener Exulanten, der bis 1680 in Berlin wohnte und in diesem Jahre nach Hamburg-Altona als Rabbiner ging. R. Elchanan war Rabbiner in fr r 0 d n 0 und wurde בעל תוספות genannt•, weil er seinen Stammbäum auf den Tossaflsten R. Elchanan zurückführte. Ein Sohn des Berliner Rabbiners R. Hirschei Lewin war R. David Tewle, der in Petri kau lebte und starb. Am 8. Elul 1797 war er Deputierter bei der Landes Versammlung der Judenschaft von Süd- und Neu-Ostpreussen in Kloczewo und Unterzeichnete דוד הק׳ טעבלי בהגאון מברלין. Aus Berlin stammte R. Jechiel b. Jehuda halewi, ein ausgezezeicbneter K r a k aner Gelehrter, der dort 1793 starb, und sein gleichfalls durch Thorakenntnis ansgezeichneter Bruder R. Efrajim, der dort 1802 das Zeitliche segnete. R. Abraham b. Jehuda Berlin besuchte die Talmudschulen in Posen und Kali sch und war von 1717—1730 Rabbiner in Amsterdam. R. Zebi Hirsch Berlin war der Sohn des in Berlin sesshaften R. Jehuda Loeb Berlin, heiratete in Lissa 1) Löwenstein, Blätter I 30 f, wo einmal die Schreibweise בא^ין sich findet, Horovitz, Frankf. Rabbinen, Frkf. a. M. 1882, 8. 23, wo ״Ballin“ geschrieben wird, Friedberg יוהות זבי־ח, S. ß Anm., Pos. Set. hasichr Hl 98a ff., 108a f., H5b, 183 [1881a, Michael, Or ha-Chajim Nr. 430. 2) Monatsschr. XIII 283, Brüll, )ahrb. VII 83 f., 188. 8) Friedberg, ל;הזת זנדק S. 51 f., Buber א״ש S. 4 f.. Kahan, .ענך. עץ אבל־ Anm. 187.

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