Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IV. 1906 - 5667 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- – (sequence 439)
- Language
- German
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316 ansässige, aus Bacharach stammende Abraham Aron b. Menachem Man, genannt Aron Manles Chasan, der 1653 das Moralbucli אורים ותרמים erscheinen liess. In sein Posener Amt wurde er 1627 gewählt. R. Mose Mendels Bacharach trat das Posener Rabbinat zwischen Pessach und Rosch liaschonoh 1635 an. Er stammte aus Krakau. Salomo, Sohn des Märtyrers Tobia Bacharach, lebte in T y k 0 c i n 1666 und war erster Rabbinatsassessor des dortigen Landesbezirks. Sein Vater fiel 1659 als Märtyrer in Eossieny. Arje Lob ben הרר״י דל Bacharach aus L i s s a war einer der fünf Rabbiner, die in der Ordnung der Verhältnisse zwischen den Gemeinden Posen und Schwersens am 9. Tarnus 1728 Schiedsrichter waren. Henschel Bacharach, daselbst, wird 1744 als verstorben bezeichnet. Josef Aschkenasi ben Jacob Bacharach aus Lublin war 1677 und 16i8 Vorsteher der Vieriändersynode. מהר׳ י Bacharach war Schüler das Plotzker Rabbiners R. Arje Löb Zunz und Rabbiner in Seiny. Er gehört dem neunzehnten Jahrhundert an. Auch andere Männer dieses Namens, Abkömmlinge der eben genannten, werden in Polen genannt 1). Ball in oder B ell in, das aber meist nur in der Transkription בלין vorkommt, ist eine Familie, die seit 1456 in Worms nachweisbar ist und von dort in West- und Süddeutschland sich ausbreitete. Auch in Nizza und Parma sind Träger des Namens nachweisbar. Elia b. Salomo ז״ל Blin, war am 18. Schebat 1629 Gemeindevorsteher in Posen. Vielleicht war er der Enkel des in Worms 1587 verstorbenen und als Gelehrter genannten R. Elias b. Mose Blin. Am 13. Tebetli lfc39/40 unterzeichnet er einen Vergleich zwischen den Posener Gemeindevor- Stehern und den grosspolnischen Landesvorstehern. Am 13. Elul 1642 ist er Landesältester auf der grosspolnischen Landessynode 1) Pos. Sef. hasichr. 111 76 [77]a, 84 [85]b, 194 [201]b, 196 [203]a, 209 [139sic]a, Catalog van Biema Nr. 126, Benjakob א Nr. 593, wo 1673 als Druckjahr angegeben ist, Pos. Staatsarchiv Lissaer Ratsprotokolle 62 Bl. 52, Michael, Or ha-Chajim Nr. 34, Zunz, Literaturgesch. 8. 436, Pos. Kscherimbuch S. 36a, 37a [R. Mose Mendels starb zwischen dem 26. Tischri 1640 und Pesach 1641 (das. S. 90 [91]b, 87 [88]b, 54a], Blätter für jüd. Gesch. und Lit. IV 3 Anm. 2, Wiener׳Eisenstadt 213 ,32 .8 דעת קדושים, Pos. Sef. hasichr. II 146 [156]a ff., Roest a. a. O., )ew. Enc. II 418, גחלת אבות, Wilna 1894, S. 70.